Freier Wille, Determiniertheit, Schicksal

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Alexander
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Re: Freier Wille, Determiniertheit, Schicksal

Beitrag von Alexander » Mo 13. Mai 2019, 19:49

@Rico

Freier Wille kann man habe. Klar.

Ich war heute in der Bibliothek und habe die Geschichte NS-Rechtschreibreform gelesen. "Der Führer" hat das als nicht kriegswichtig 1944 abgeblasen und die Einstellungen der Bemühungen zum Kriegsende verfügt, obwohl die Bücher schon im Druck waren*. Ohnehin waren einige Leute der Meinung, dass das um einige Jahrzehente zu früh kommt. Die Sprachpanscher haben den Führerbefehl gehorcht und dann unmittelbar nach Kriegsende weitergemacht. Die Reform kam dann in den 1996. Es ist fast verwunderlich mit wieviel velve diese Leute, am Wunsch von Hilter und Goebbels vorbei, das betrieben haben. Was keine Entschuldigung für Hilter und Goebbels sein soll, sie hatten einfach einen anderen Fokus. Es gab sogar ein sprachsozilogisches Abteilung der SS. Ebenso wurde die Einrichtung eines Geheimen politischen Sprachamts gefordert.
Worum ging es? In erster Linie um die Angleichung der Schriftsprache an das gesprochene Wort. Natürlich wurde sich auch Gedanken um die Sprachgestaltung in den besetzten Ländern gemacht.
Das wurde man deutlicher. Es ging um die: "...die völlige "Erschütterung des geschichtlichen Bewußtseins und Entwertung des Schrifttum älteren Datums..."
Sagte ich es nicht?
Die Rechtschreibreform 1996 kam überigens aus der Ecke der DDR-Typen, also aus dem totalitärem Lager.

Ich führe das jetzt nicht aus, aber die Gleichsetzung des geschriebenen und gesprochenen Wortes ist eine Gleichschaltung und der Schlüssel zur Manipulation. Das sind angestrebte Prozesse, bei denen man nacher die Welt nicht mehr versteht. Man soll ja auch nur Befehle befolgen.

Ich habe dann die gesellschaftlichen Konzeptionen von Hannah Arendt und Carl Schmitt im Vergleich gelesen. Es ging um den Souverän, Gestaltungsfragen und zwingende Schlußfolgerungen aus solchen Konzeptionen. Man kann beider Sichtweisen als Antipoden sehen. Es ist so wie es ist.
Dann habe ich Coudenhove-Kalergi gelesen, Totaler Mensch – Totaler Staat, 1937. Sicher kein schlechter Typ, aber nun denke ich über das Kofferpacken nach. Es geht in die nächste Runde. Der Kerl sitzt einem massiven Denkfehler auf, und wenn das nun die Agenda ist, und das ist sie, dann rollt die Sache bereits. Der Totale Mensch ist Unfug, wer sowas anstrebt, beschwört die Vernichtung.

Du kannst die Affen nicht auf die Straße lassen und solange sie im Käfig sitzen, bleiben es Affen. Der Rest ist der Lauf der Geschichte. Weltaufkärung ist also nicht das Geschäft, sondern die Bemühungen den eigenen Hintern ins Trockene zu bekommen. Soweit möglich.
Ich will einen Vergleich wagen. Stell dir vor du hast eine Zeitmaschine und könntest ins Jahr 1932 zurückreisen. Dann stell dich auf den Marktplatz oder an die Druckerpressse und versuche den Wahnsinn aufzuhalten. Wäre das gegangen?

*wenn der Chauffeur plötzlich als Schaufeur geschrieben wird, reißen beim Lesen alle Assoziationsketten, welche man mit dem Chauffeur einmal gebildet hat. Und das ist noch ein geringfügiger Nebensaspekt.

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Rico
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Re: Freier Wille, Determiniertheit, Schicksal

Beitrag von Rico » Mo 13. Mai 2019, 20:56

Alex...

ich habe eine Zeitmaschine...

...sie sitzt auf meinem Hals.

:shock:

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Re: Freier Wille, Determiniertheit, Schicksal

Beitrag von Alexander » Di 14. Mai 2019, 01:08

@Rico

Stimmt auch wieder.

Verstehst du was ich meine? Wenn wir Begriffe benutzen, dass abstrahieren wir. Wir verbinden mentale Bilder oder Assoziationsketten. Das Problem entseht, wenn ideologisierte Menschen, den Begriff für die Realität nehen.
Beisiel. Jemand macht sich einen "refugees welcome"-Sticker an den Kragen und denkt er ist nun eine guter Mensch. Er beköstigt und beherbergt niemand. Er unterstützt auch niemanden der das tut. Das wären konkrete gute Taten. Zu gut Deutsch, der Stickerträger macht nichts.
Wenn du so eine Menschen mit dieser Logik konfrontierst, sogar zum konkreten Handeln oder Verzicht auffordern, würdest du dir Ärger einhandeln. Du wärst entweder ein Nazi oder müßtest dir sogar auf Gewaltätigkeit gefaßt machen.

Das sind doch konkrete aktuelle Beispiel von Wahn, welche sich unmittelbar vor der Haustür abspielen.
Also warum ist das so? Ein solcher Mensch denkt totalitär, überschießend, ohne Maß und Verstand. Er ist zum logsichem Schluß einfach nicht fähig. Die Zitate habe ich gebracht.

Das ist das typische Beispiel, dass jemand das Wort mit der Tat verwechselt. Ein Form des Irrglaubens. Ein verkrachte und fehllgeschlagene Abstraktionsleistung.
Das ist gelebtes Ducken. Mit dem "Wortbekenntnis", signaisiert er, dass er nichts tut. Das bedeutet auch, dass er nichts dagegen tut. Er stellt sich Nichts in den Weg. Es ist demnach eine gute Tat, durch absolute Passivität. Gehorsam. Es heißt ja auch Befehl und Gehorsam. Einem Befehl folgen und Gehorsamsein sind zwei verschiedene Dinge. Der Gehorsame ist der Befehlsempfänger
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in Wartestellung, welcher sich dadurch auszeichent, eben nicht zu tun und zu warten bis er Befehle bekommt. Zum Gehorsam gehört eben nichts zu tun, schon gar nicht mit freien Willen selbst aktiv zu handeln.

Das erklärt auch, warum derjenige für reale Logik unzugänglich ist und aggressiv wird. Er folgt einen strigenten Binnenlogik. Er hat seine Bedeutung soweit reduziert, sich durch Passivität absolut angepaßt, dass eine weitere Steigerung nach unten nicht mehr möglich ist. Er kann sich nicht noch mehr selbst zum Nichts machen. Kritisiert man nun einen solchen Menschen derart, bedroht man ihn in seine mentale Existenz, droht die Auslöschung und daher bäumt eine solcher Mensch sich auf. In dieser Frage besteht der Mensch nur noch aus dem Slogan, bzw. er verwechselt sich mit dem Wort, und wenn man ihm das wegnimmt, dann ist er nicht mehr da.

So ein Mensch steckt tief im Wahn, welcher ihm eingepflanzt wurde. Kein freier und unabhängiger Mensch würde von allein auf die Idee kommen sich einen Sticker mit einer Parole anheften. Das wäre völlig nutzlos. Allenfalls würde er einem Daliegenden konkret helfen, ihm Wasser geben oder aufhelfen. Wie kommt man auf die Idee, sich einen Sticker anzustecken? Das wird ja irgendwie vermittelt, ist also eine Idoktrination. Tatsächlich handelt es ich um ein Sprachphänomen der Inversion.
Eine Sprachreglung. In zweifacher Hinsicht.

An diesem Beispiel kann man den Mechanismus sehr gut emphirisch untersuchen.
"Refugees welcome"-Sticker sind bereits aus der Mode gekommen, seid dem Augenscheinlich keine zerlumpten Frauen und hungernde Kinder die Passanten in Einkaufszonen belästigen. Konfroniert man nun eine Ex-Sticker-Träger mit seinem Verhalten, erntet man betretenes Schweigen. Es ist peinlich dabei gewesen zu sein. Etwas, was 1945 einem ganzen Volk passiert ist, als sie aus dem Wahn gefallen sind. "Sie fallen wie aus einem Traum, den sie nicht mehr wahr haben wollen", Hannah Arendt
"Mit dem Zusammenbruch ihrer fiktiven Heimat kehren die Massen wieder in die Welt zurück, vor deren Realität die Bewegung sie geschützt hat, werden wieder zu den Inidividuen, als die sie sich massenhaft zusammengefunden hattem, und übernehmen entweder neue Aufgaben in einer veränderten Welt oder verfallen in eine verzweifelte Üerflüssigkeit zurück, von der die Fiktion sie für einen Moment erlöst hatte. [...] In aller Stille, als handelt es sich um nichts als einen dummen Reinfall, werder sie ihre Vergangenheit aufgeben und, wenn es Not tut, verleugnen, sich nach einer neuen viel versprechenden Fiktion umsehen oder warten, bist die alte Ideologie wieder an stärke gewinnt und eine neue Massenbewegung ins Leben ruft."
Wenn man das liest, dann sieht man die Parallele zum affektierten Verliebtsein. Man betet eine Frau an und hinterher fragt man sich womöglich, wie konnte ich nur dumm sein, zu glauben das diese blöse Ziege eine Göttin ist usw. Tatsächlich war man nicht dumm, sondern im Wahn. Dumm ist es dann hinterher, als man diese Frage aufzustellte, wenn man nach der Erklärung suchte, sich aber nicht eingesteht, dass man im Wahn war.

Schoppenhauer hatte nicht ganz unrecht und gut beobachtet. Tatsächlich liegt aber das Vergessen/Verdrängen nicht im wahnhaften Zustand, sondern im anschließenden Zustand der Dummheit. "Man mag gar nicht mehr daran denken". Was nicht ausschließt, dass Wahn auf vorheriger Dummheit basiert. Wer sich zum siebten Mal in seine aktuelle Lieblungsprostituierte verliebt und ihr seine ganzes Geld schenkt, damit sie sich zurück(ver)liebt, ist nicht nur immer im Liebeswahn, er ist auch dumm, d. h. nicht lernwillig, weil er die Vergangenheit "vergessen" will, d. h. nicht berücksichtigt.

Insofern ist das keine Sensation. Man könnte auch sagen, dem Sticker-Träger fehlt die Partnerin, denn genau auf diesem Mechanismus bedienen Ideologien und Religionen bzw. führen umgdreht zu einer Störung des normalen Paarverhaltens.
Das ist typisch. Die Leute glauben an die "Liebe" und vermuten hinter diesem Wort die Glückseeligkeit. Sie jagen Schmetterlinge. Das Wort ist eine Abstraktion, mit der jeder andere Assoziation verbindet. Es geht um die konkreten Tatsachen, die angenehmen Empfindungen und Lebensumstände, nicht um das Wort. Ersatzweise kann man sich jetzt wechselseitig das Leben schwer machen und um den konrekten Inhalt des Wortes streiten. Wir ja auch gemacht.

Das ist genau das Thema, welche Raphael dereinst angestochen hat. Konzept - Objekt.

Wie hängt das nun zusammen? Ist das nun ein eingebauter Fehler des Menschen? Nein, natürlich nicht.
Die Aussprache von Worten hängt mit Assoziationen zusammen. Worte haben sich auf Grundlage von persönlichen Lebenserfahrungen formiert. Sowohl beim Sprechen, wie beim Lesen erfolgt qusi eine zweistufiger Prozess. Aufgrund einer Regung benutzt man ein Wort, gleichzeitig übersetzt man es sich zurück in eine Assoziation. Quasi eine Selbstbestätigung bzw. Rückfrage an sich selbst. Man prüft die Stimmung des Wortes bzw. stimmt sich bzw. hört auf die Harmonie. Man prüft ob man meint, was man sagt. Die Vorstellungs- und Urteilsinstanzen werden bemüht.
Wie in eine guten Paarbeziehung. Der Mann sagt was und die Frau nickt dazu. Oder umgedreht. So kommen Entscheidungen zustand. Nichts anders passiert im Gehirn, weil die Psyche von den Ursprungsbedingungen abgeleitet ist. Mann und Frau.
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Will man jemand kontrollieren, d. h. muß man seine Freiheit beschränken bzw. sein Urteilsvermögen lahmlegen.
Das geschieht, indem man eben diese innerpsychische Kommunikation stört, insofern diese überhaupt erlernt wurde,
Auch hier gibt es ein lebenspraktisches Beispiel. Die Ehefrau kann manchen was sie will, solange ihr Mann auf die Stimme der Schwiegermutter im Kopf oder am Telefon hört.

Dass das funktioniert, kann jeder sich bei einer Bühnenhypnose-Show anschauen.

Stichwort Klimawandel
Klima
Herkunft:
von spätlateinisch: clima = Klima, aus griechisch: κλίμα (klíma) = Neigung, „Neigung des Sonnenstandes“, Zone, Witterung; zum Verb κλίνειν (klínein) = neigen, lehnen gebildet[1][2]; vergleiche deklinieren und Klimax
Synonyme:
[1] Witterung, Wetterlage
[2] Atmosphäre, Stimmung, Verhältnis


Klimax = Steigerung, Deklination = Beugen.
Das ist sehr tiefgründig, wirklich voll okult und fast gruslig. Das betrifft sowohl die Sprache, als auch die Psyche (Stimmung), Gefühl, Ästhetik, mit dem Wort Atmosphäre wird die Seelenvorstellung, der Lebenshauch berührt,
Und in eine hierachischen Gesellschaft kann man aufsteigen oder muß sich beugen.

Das Wort Klimawandel ist Doppeldenk. Es kann bedeutet, dass das Klima sich nicht ändern soll, oder kontrolliert geändert werden kann. Da ist für jeden was dabei. Die Etablierten und die Aufsteiger. Und mit Klima ist nicht das Wort der Metrologie gemeint.
Die Verteuflung von CO2, der Ausscheidung des Atems unterliegt der Reinheitsdiktion jeder Religion.
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Die Steuerung erfolgt über Sprache. Über Tabus, ergo über Verleugnen/Verdrängen.
Man muß sich selbst zuhören. Das sind komplexe Prozesse, welche gar nicht so ohne weiteres modellieren lassen. Auch das Sehen, das Schauen, die totale Sicht, das Fokusiere, das Notieren, Takt, Rythmus, Harmonie, spielen eine Rolle.
Wer im Wahn ist, ist im Wahn. Wer in Dummheit ist, ist in Dummheit.
Man muss aufpassen.

Wenn man sich auf eine lbestimmte logische Ebene begibt und mit Wahnsinnigen diskutiert, ist man selbst ein Dummkopf, wenn man z. B. gegenüber einem Anhänger der Klimareligion/Klimaideologie Argumente auf einer bestimmten logischen Ebene vorbringt, etwas damit argumentiert, dass der Bau von Solarzellen mehr Energie verbraucht, als über die Lebenszeit erzeug wird usw. Dann macht man sich zu Bestandteil des Systems. Diese Knochen werden einem vorgeworfen, man darf nicht danach schnappen. Man hält sich klug und das macht jeder Dumme.

Zu Wörtern. Wörtern sind nicht eine linare Abfolge von Lauten, sondern Bilder und so werden sie auch aufgenommen. Das ist bekannt:
Ncah enier Sduite enier Elingshcen Unvirestiät ist es eagl, in wlehcer Rienhnelfoge die Bcuhtsbaen in eniem Wrot sethen
Sprechen und Sehen ist eng verbunden. Man muß sich sein eigenes Bild machen! Sich nicht voll quatschen lassen, sich nicht reinreden lassen, keinen Quatsch erzählen, denn das übertönt die eigene innere Stimme. Skeptisch und freundlich sein.
Das letzte sind keine leeren Worte. Das umdrehen der Freund und Feindkennung ist ein wichtiges Tool von Wahnsystemen. Das ist das wichtigeste Tool der Manipulation überhaupt. Jemand für einen Überfreund zu halte, für Gott bzw. den Stellvertreter von Gott. Dieser diktiert dann wer Freund und Feind ist. Ein Begegnung wird dann nach folgendem Muster ablaufen. Ist das mein Feind? ja. > Nazi, Afd, Unläubiger, Jude, Frau; Kommunist, Rassist usw. Ist das mein Feind? ja zu nein = egal. Man wird unfähig jemandes Freund zu sein. Allenfalls hat man Kameraden*. Isolation, sennus privatus, Kiste, Einsamkeit usw.
Daher wird in Dikaturen gespitzelt und denunziert, damit wird das Urvertrauen demoliert wird. Am Ende hat man nur noch Angst und die reine Lehre.
Um jemand zum Gläubigen zu machen, muß man bloß Angst durch Exempel statuieren, Scheiterhaufen usw., dann die riesige Zweckfreundschaft anbieten. Zuckerbrot und Peitsche. Da sagt sich der Sklave, es geht mir doch noch gut. Hilfsweise kann man einem Soldaten ach die Uniform überziehen. Die ersten Typen mit Knarre die der Rekrut sieht, sind die eigenen Leute. Man gehört dann besser zu denen, was durch die Uniform uniformt wird.

Also immer schön Freundlich sein.


* Kann man alles nachlesen

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Aber man soll nicht alles glauben. Die Wehrmacht hatten gegeüber der US-Armee ein Tötungs-/Verlustverhältnis von 3:2, trotz absoluter materieller Überlegenheit und Luftherrschaft der Amerikaner. Kampferfahrungen und Fanatismus kann man rauskürzen. Wie geht das? Die Truppenorganisation und Menschenführung war nach psychologischen Gesichtspunkten extrem ausgeklügelt. Das entscheidene Moment war die Gruppenzusammenhalt, basierend auf dem Kameradschaftsgedanken. Damit verbindet man zunächst was Positives. Dieser Frame wurde extrem propagiert. Das ist aber totaler Quatsch. Denn das ist Binnenlogik einer zwanghaft zusammengekommenen Notgemeinschaft. Kameradschaft ist nur wertvoll im Schützengraben. Das sagt aber nichts aus über die Logik, wie man in den Schützengraben kommt. Im Interesse eines Überlebensinstinktes ist die Kameradschaft nur ein Hemmschuh, denn es ist besser nicht im Schützengraben zu sitzen. Abhauen wäre besser, insofern sich die Möglichkeit bietet.

Hier kann man an Gödel denken. Im Schützengraben ist es absolut logisch auf die Kameradschaft zu setzen. Das hindert aber einen auch, über das formale System hinauszuschauen, wenn man sich an dieses Regeln hält. Als Gödel seine Sätze formuliert hat, da haben sich doch die Militärpsychologen auf die Schenkel geklopft. Dann braucht man nur noch die Stimme des Fühers oder eines seiner Sprecher und man sitzt in der mentalen Fall bis zum Ende. Der Feigling wird zum negative Vorbild, obwohl der ja was ganz menschliches macht. Er will überleben und nicht für leere Worte verrecken.

Bild anklicken oder https://einklich.net/rec/eins.htm
Bild

Für Framung reicht es aus, neue Worte zu kreieren und entsprechend aufzuladen. Am besten als Oxymoron, oder in sich widersprüchlich oder den Tatsachen zu wider. Das verhindert eine natürliche Assoziation, womit diese Worte zum Novum werden. Volksgemeinschaft (ein Volk ist immer eine Gemeinschaft), Klimawandel (Das Klima ändert sich immer), Windkraft (Wind hat immer Kraft).
Wer solche Worte in den Raum stellt, ist damit ein Besserwisser und kann es falsch sein den Leute nachzulaufen, welche es besser wissen?
Die Wissenschaft macht das auch. Sie verkompliziert Sachverhallte durch neue Wortschöpfungen und verkauft andere damit für dumm.

Daher sagt man auch, Schlagworte.

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Rico
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Re: Freier Wille, Determiniertheit, Schicksal

Beitrag von Rico » Di 14. Mai 2019, 21:04

Alex,

...wir können nur beobachten... wenn man so will ist auch das nur Passivität.
Interessant würde es erst wenn alle in diesem Sinne Passiv würden.
Somit die Beobachteten auch die Beobachter beobachten.
Soll heißen wenn die Patienten (Volk) die Psychiater ( Politniks etc.) kontrollieren....

Du bringst die Definition des Begriff Klima.:
Stichwort Klimawandel
Klima
Herkunft:
von spätlateinisch: clima = Klima, aus griechisch: κλίμα (klíma) = Neigung, „Neigung des Sonnenstandes“,
Der Brüller der antiken Begriffsdefinition ist, daß darin Sonnenstand/Winkel = Strahlkraft enthalten ist.
Das heißt man brachte das 'Klima' der Antike mit einer 'Außenwirk-Kraft' unmißverständlich in Zusammenhang. Ja; es ist die präzise Urdefinition des Begriffes - Klima ->Sonne<- Kosmos - an sich. Da sich "Wetter" auf die Sonnenwirkung resp. kosmische bezog...

Und was ward aus dem unveränderten Begriff Klima gemacht?

Eine Treibhauswolke in angeblich diffusionsloser Dunstkugel. Die von Vieh bewölkt und Menschen veratmet wird.
DAS stellt heute der selbe Begriff Klima dar.

Zwei Möglichkeiten tun sich nun auf.:

A.) Entweder hat sich der Begriffssinn 'Klima' gewandelt, auf das Sonne und Kosmos heute keinerlei Einfluss mehr haben.
Dann sollte aber logischerweise auch der Begriff eine Veränderung erfahren....

B.) Oder der Menschheit Begriffssinn selbst hat sich gewandelt, auf das die Wahrnehmung verkümmerte und wir nun alle in einer abgeschlossenen Käseglocke umgeben von 'Nichts' hausen.

DAS ist gruselig....
Aus Licht ward: "Es werde Nichts..."

Aber wie eingangs erwähnt, auch die Politniks sollten von ihren Patienten - gaaanz passiv - beobachtet werden... :mrgreen:

https://www.youtube.com/watch?v=lchjVN_K7Fc

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Alexander
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Re: Freier Wille, Determiniertheit, Schicksal

Beitrag von Alexander » Mi 15. Mai 2019, 18:08

Und was ward aus dem unveränderten Begriff Klima gemacht?
Sag ich doch.
A.) Entweder hat sich der Begriffssinn 'Klima' gewandelt, auf das Sonne und Kosmos heute keinerlei Einfluss mehr haben.
Dann sollte aber logischerweise auch der Begriff eine Veränderung erfahren....

B.) Oder der Menschheit Begriffssinn selbst hat sich gewandelt, auf das die Wahrnehmung verkümmerte und wir nun alle in einer abgeschlossenen Käseglocke umgeben von 'Nichts' hausen.
Im gewissen Sinn trifft beides zu. Genau diesen Punkt meinte ich.
Wenn ich den Begriff in einem anderen Kontext benutze, das verliert er damit seine Historie. Und in dieser alten Bedeutung steckt die Weisheit der Vorfahren. Ihnen war er Zusammenhang von Sonne, Kosmos usw. auf das Klima bzw. das Wetter und die Umweltbedingungen völlig klar.

Man muss sich mal klar mache, dass der Begriff Klima ohne diesen Bezug völlig leer ist. Was soll denn das Klima in heutigen Verständnis sein?
Wikipedia: Das Klima ist der statistische Durchschnitt aller meteorologisch regelmäßig wiederkehrender Zustände und Vorgänge der Atmosphäre an einem Ort oder in einer Region
Das ist eine völlig leere Aussage, welche Nichts aussagt.
Ebensogut könnte man Worte erfinden, oder okupieren und neu prägen, zum Beispiel: für den Statische Lichtsärkeänderung im Wohnzimmer zwischen 16.00 und 17:30 Uhr und damit dann groß rumwildern.
Man könnte diese Zeitabschnitt nun als (Zeit für die) Nachmittagsfreundschaft bezeichnen. Damit wird aber der Begriff Freundschaft missbraucht und entwertet. Im nächsten Schritt fällt dann das Nachmittags weg. Denn was eine Nachmittagsfreundschaft ist, ist ja wohl auch eine Freundschaft. Der Begriff Freundschaft hat sich dann vor der Ursprüngsbedeutung abgekoppelt. Jeder der dann um diese Zeit aufkreuzt, ist dann ein Freund, auch wenn er Rechnungen und Vorladungen bringt, welche gar keine Freude machen. Usw.

Ich hoffe ich kann das Problem verdeutlichen. Und tatsächlich wurde ja sowas schon gemacht. Fällt mir gerade ein. In der DDR wurde für die Organsitationseinheit der Pioniere an einer Schule der Begriff "Pionierfreundschaft" benutzt. Das hies nicht Fähnlein oder Kameradschaft wie bei der HJ, sondern eben Pionierfreundschaft. Das war eine Zwangsveranstaltung einer Zwangsveranstaltung. Niemand hat sich die Schule und damit die anderen Schüler ausgesucht und in die Jugendorganistation geriet man durch "freiwilligen Zwang". Was hat das nun mit Freundschaft zu tun? Ich bin mir absolut sicher, dass sich solche Bezeichnungen bei der Einführung sehr sorgfälltig überlegt wurden.
Aus einem hochwertigen, freiwilligen zwischenmenschlichen Verhältnis, wurde nun die Zwangsgemeinschaft per Dekret von oben.
Damit verliert der Begriff Freundschaft seinen Kern, seine Tradition und seine Historie.

Das zwar war bloß eine Episode der DDR, aber das war ja keine Soloerscheinung. Es gab einen Widerspruch zwischen der Bekundung der abstrusen öffentlichen Meinung bzw. dem Stillschweigen dazu und der privaten Meinung.
Es war also wichtig zu beachten, wem man gegenüber stand. Der Parteisekretäer hat man was anderes sagen müssen als der Familie oder dem Freund. Nun gab es also Spitzel, welche Vertrauen ausnutzen und Freundschaft vorstäuschten, was zur Folge hatte, dass man Freundschaft selbst skeptisch gegenüberstand.
Wo ist unter solchen Umständen der Unterschied zwischen einem Freund und einem Spitzel-Freund, welcher kaum mehr als ein verräterischer Vorteilsfreund war? Man konnte ihn nicht ausmachen, weil man ja nicht in seine Akte schauen konnte?
Durch solche staatliche Praktiken zerstöre ich das, was einen Freund wirklich ausmacht. Jemand mit dem man sich abgleichen kann, in einem privaten Rückzugsraum. Genau das war nicht gewünscht, denn man wollte ja keine gesunden Menschenverstand bei seinem Volk.
Durch Sprachpanscherein nimmt man die Erinnerung. Wir die Erinnerung nicht tradiert, dann geht der Erfahrungskern verloren. Am Beispiel der Freundschaft kann man das gut veranschlaulichen. Gibt es keinen Begriff, für einen Bedeutung, ist eine solche Bedeutung nicht mehr auffindbar.
Man hält dann schon einen Leidensgenossen oder Kameraden für einen Freund. Wenn man das aber verwechselt, wird dieser zum Feind.

Das ist kein Phänomen, welches auf die DDR beschränkt ist.
Im westdeutschen Neudeutsch gibt aber einen Neuschöpfung.
Als Frenemy, seltener auch Frienemy, ist ein Portmanteauwort aus englisch friend und englisch enemy, auf deutsch Freundfeind oder falscher Freund, und bezeichnet eine Person die vorgibt ein Freund zu sein oder einen Rivalen zu dem man darauf angewiesen ist eine freundliche Beziehung zu unterhalten.

Das Wort Freundfeind ist eine Widerspruch in sich. Das solche Kofferworte sich verbreiten, zeigt, dass hier ein Phänomen um sich greift, welches nach einer Bezeichnung schreit. Die Ursache liegt aber breits in der fehlerhaften Verwendung des Begriffs Freund. Die Allgemeinheit hat gar keine Vorstellung mehr was einen Freund ausmacht und auch keine Erwartungshaltung. Insofern werden Leute als Freund angesehen, welche das gar nicht sind. Verhalteh die sich dann feindlich, wird die Ursache zuletzt in der eigenen verwässerten Vorstellung gesucht. Sattdessen wird eine widersprüchlicher Begriff bemüht. Ein Freund kann kein Feind sein. Jemand der sich feindlich verhält, war nie ein Freund. Wenn man ihn für ein Freund gehalten hatte, dann hatte man eine faslche Vorstellung von dem Begriff Freund und nur dieser in man zum Opfer gefallen.

Nun gibt es in jedem Menschen sicher den Wunsch nach echter Freundschaft. Gibt es dafür aber keinen Begriff, dann kann man das Gefühl nicht fassen und gerät in Deperessionen und difusen Wunschvorstellung. Wenn jemand schon ein Freund ist, welcher bei facebook einen Button anklickt, dann ist die Begriff untauglich zur Beschreibung eines außerordentlichen menschlichen Verhältnisses.
Die Vorstellungskraft und Phantasie, geht zusammen mit der tradierten Erfahrung der Vorfahren verloren.

Noch Condillac schreibt ständig über "die Alte". Bei den Alten war es so und so, die haben es so gemacht, es vermutlich so gesehen usw.
Dieser Bezug und das Bewußtsein ist heute schon völlig verloren gegangen.

Die Alten sind heute die, welche ... haha ...glaubten das die Erde eine Scheibe ist, sich nie gewaschen haben und kein WLAN hatten.


Das gleich gilt für das Wort Klima. Ob die Leute die Bedeutung nun vergessen, weil das Wort falsch assoziert wird, oder falsch assozieren, weil die Bedeutung nicht mehr aus dem Wort abgeleitet wird, ist im Grund das gleiche.
Fakt ist, dass dieser Begriff massive durch den Volksempfänger dröhnt und das sein Übriges tut. Also wird in unterschiedlichen Verantwortungsbreichen und Hierachiestufen daran rumgedreht. Und es spielt gar keine Rolle, ob das nun bewußt oder unbewußt vorgenommen wird. Es wird gezielt vorgenommen und nur das zählt. Es ist egal ob mich jemand im Suff, im Wahn oder mit Absicht umfährt, sowas muß gebrandmarkt werden und derjenige ist voll verantwortlich. Entweder weil er säuft, oder sich nicht hinterfragt, oder böse ist. Alles das gleiche.
Die Tasache zählt, dass es gezielt war.

Raphael hatte das in einem Video, wie am Begriff des Universum rumgemacht wurde, bis Multiversen daraus wurden. Selbe Geschichte. Ist man an den Begriff Universum-(Multiversum) erst mal gewöhnt, kommt einen eine widersprüchliche Theorie auf dieser Grundlage gar nicht widersprüchlich vor. Mann denkt nicht mehr darüber nach. Weil der Widerspruch schon im Wort für die Theorie verankert wurde.

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Re: Freier Wille, Determiniertheit, Schicksal

Beitrag von Rico » Mi 15. Mai 2019, 20:57

Guten Abend Alex,

Nach logischer Definierung der Erdkapselschützer müsste also Klima richtigerweise Kompost lauten.

Da Erde - lat. Compositum - ein Sammelbegriff für Komposthaufen ist.
Nach Wikipedia sogar für Kompostmiete!
Der Definition Kompostmiete ruht auch eine bessere Logik im Zusammenhang mit gegenwärtiger Monopolökonomie inne. Denn die Veratmung des Komposthaufens Erde will per CO2 Steuer entschuldet werden....

Zusammengefasst:
Klima = Kompost
Erde = Komposthaufen
CO2 Steuer = Kompostmiete
Klimaschützer = Kompostschützer... oder einfach Mistkäfer

wenns obi im Hirn ned funzt, farts hintn aussi.... :mrgreen:

Die Pharaonen hatten auch diesen Zusammenhang schon auf ihrem Schirm!
Denn ein Glückskäfer 'Skarabäus' – gemeinhin Pillendrehender Mistkäfer - galt als Schöpferkraft und wieder auferstandenes(!) Mondsymbol >Horus >Janus >Mannus >...na bimmelts.... :shock:
Da der im 'angespannten Induktionsfeld' wild Hochgefahrene die expandierende Urerde unter sich rasend hindurchdrehte wie ein Mistkäfer seine wachsende Mistkugel.

...lustig warn's damals scho a, die Olden Cheperer... äh Cheop, äh Hiob.... aäh Kompostschützer


Wie hier schon ansatzweise klargestellt. Der Wahnsinn wirkt auch im größeren Zyklus biblisch wiederholend determiniert.

Aber das die Erde eine Scheibe ist dachte man sogar weniger damals als jetzt.
Schau Dich um.
Massig Klimaschützer = Kompostschützer begründen auf Youtupe ihre Hysterese von der Flacherde = Fladenkompost.

Die Frage ist, wer hat in dieser freiwilligen Zwangsveranstaltung wirklich die größere Scheibe im Glashaus,... äh Treibhaus Alex?

Die Blöden oder die Doofen?

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Re: Freier Wille, Determiniertheit, Schicksal

Beitrag von Alexander » Do 16. Mai 2019, 06:28

@Rico

Wenn ich die Irren da draißen beobachte, dann denke ich häufiger mal, "Ihr Idioten seid alles nur Dünger"

Aber mache wir mal. DWDS-Wörterbuch
Erde f. ‘fruchtbarer Boden, Land, die irdische Welt, unser Himmelskörper’, ahd. erda (8. Jh.), mhd. erde, asächs. erða, mnd. ērde, mnl. aerde, eerde, nl. aarde, afries. erthe, irthe, aengl. eorþe, engl. earth, anord. jǫrð, schwed. dän. jord, got. aírþa (germ. *erþō), gebildet mit Dentalsuffix neben ahd. ero (9. Jh.) und verwandtem griech. éra (ἔρα) ‘Erde’; Suffix mit Halbvokal zeigen anord. jǫrfi ‘Sand, Sandhügel’ und kymr. erw ‘Feld’. Allen gemeinsam ist die Wurzel ie. *er- ‘Erde’
Für den Hausgebrauch reicht DWSD. Aber obacht. Deren Slogan lautet "Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute"
Aber man sollte beachten, dass es auf dem Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG) basiert, welches aus an der Deutschen Akademie der Wissenschaften (später: Akademie der Wissenschaften der DDR) zwischen 1952 und 1977 erarbeitet wurde. Sicherlich nicht nur unehrhafte Leute, aber durchaus unter dem Edikt der Sprachpanscherei in Tradition der Nazis, mit teilweiser Kontinuität der Protagonisten Wer will schon sowas, zum Beispiel neu „Bot“ statt „Boot“ oder „Keiser“ statt „Kaiser“. Am Ende geht das alles auf den Änderungswahn von Rust zurück.
Bild
Der hat sich 1945 erschossen. Du hast keine Vorstellung was die mit der Schreibsprache veranstalten wollten. Das hat der "Führer" dann 1944 abgeblasen. Vermutlich hätte das den Volksaufstand ausgelöst. ;)
Hitler war das ohnehin schlauer. Dem war schon vorher klar, dass mit Reichsautobahn, die Vermischung der Völker auch im Militärdienst und dem Rundfunk, Sprachbesonderheiten eingedeutscht werden. Womit mit Völker die deutschen Völker gemeint waren. Ein Volk ist eine Sprachgemeinschaft, welche einen kulturellen und sozialen Abgleich ermöglicht. Unter der Besetzung hatte die Niederländer durchaus Sorge, dass sie über die Sprache auch eingedeutscht werden. Damit ist der Begriff Volk durchaus variabel. Gehören Bayern und Ostfriesen in ihren Mundarten nun zu einem Volk? Oder die Erzgebirgsler zu den Dresdnern? Es gab mal eine großen Eklat, als irgendwelche Ständevertreter, Hitler eine Schallplatte mit Beispielen deutscher Dialekte geschenkt haben. Der Führer war not amused. Ihm war klar, dass die Mundarten verschwinden müssen. Heute sehen wir das als selbstvertsändlich an, war es aber damals nicht.

Ganz klar. Über Sprachgewohnheit lassen sich Denkgewohnheiten ändern. Korrekt müßte man sagen, nur so. Gibt es keinen Begriff für Sklave, möglicherweise, weil der Begriff anders besetzt wurde, gibt es auch keine Sklaven mehr. Sklaven waren Neger in Ketten oder Heinis, welche sich freiwillig* in Ketten, Lack und Leder auspeitschen lassen.

Ganz klar steht das im Zusamenhang mit der Völkerverschiebung und der "Flüchtlingskrise". 15 bis 20 Millionen Türken und Araber, bringen ihre Sprechgewohheiten ein. Türken-Sprech kann man an jeder Realschule in Ballungsräumen vernehmen und zwar auch von einheimischen Kindern.
Und zwar in Grammatik, Diktion, Rhythmus, Sprachmelodie. Kein Wunder, dass der Sprachmix dümmer macht.

Aber zurück zum Misthaufen. Wo waren wir?
Komposthaufen?

Komposition
[1] Linguistik:
[1a] Verfahren der Bildung von Wörtern, die zwei oder mehr freie lexikalische Morpheme und/oder gebundene Lexeme enthalten
[1b] Wörter, die zwei oder mehr freie lexikalische Morpheme und/oder gebundene Lexeme enthalten
[2] Kunst:
[2a] aufeinander Abstimmen von Materialien und/oder Motiven
[2b] Kunstwerk aus aufeinander abgestimmten Materialien und/oder Motiven
[3] Musik:
[3a] Komponieren
[3b] Musikstück
[4] gehobene Gastronomie: aufeinander abgestimmte Zusammensetzung der Zutaten
[5] Informatik, Software: Bildung eines Objektes dadurch, dass man es einfachere Objekte enthalten lässt


Komisch, immer geraten wir an das Objekt!

Man kann sich leicht durchklicken

Kompositum (Plural Komposita, lateinisch compositum „zusammengesetzt“) steht für:
- ein aus mehreren Wörtern zusammengesetztes Wort, siehe Komposition (Grammatik)
- Kombinationspräparat, Medikament mit mehr als nur einem Wirkstoff
- Körperkompositum, mathematisch der kleinste gemeinsame Oberkörper zweier Körper
- Kompositum (Entwurfsmuster), in der Softwareentwicklung ein Strukturmuster

Oder eben so
Bedeutungen:
[1] Linguistik: Wort, das zwei oder mehr lexikalische Morpheme enthält
[2] Pharmazie: Medikament mit mehreren Wirkstoffen
[3] Mathematik: kleinster gemeinsamer Oberkörper zweier Körper
[4] Optik, veraltete Bedeutung: zusammengesetztes Mikroskop



Kompost
von gleichbedeutend französisch compost → fr im 19. Jahrhundert entlehnt; über englisch und altfranzösisch von lateinisch: compositum → la = „das Zusammengestellte“, Misthaufen auch „Einlegen von Oliven“; zu Partizip Perfekt von dem Verb componere → la = „zusammenstellen“ gebildet; aus dem Präfix: con- → la, com- → la = zusammen und dem Verb ponere → la = „setzen, stellen“; ergleiche Kompott, komponieren


Und hier beachten
Der Begriff Simplicia (einfache Dinge) erklärt sich als Gegensatz zum Begriff Composita (zusammengesetzte Dinge).


Du hast das falsch dargestellt, weil du eine falsche Assoziation aufgerufen hast. Der Begriff Kompost hat weniger was mit Misthaufen oder gerade aktuell: shit-hole oder gar Shitholistan zu tun, sondern eher mit dem Zusammenstellen und Komponieren.
Das macht der Kleingärtner-Gott an seinem Miete.
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Aber schöner und zeitgerechter ist dann doch das.

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Biodünger selbst gemacht!

Darunter kann man sich natürlich allerhand vorstellen:
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Und nun kommt es ja ganz darauf, wer hier nun den großen Compositor und Komponisten geben darf. Klein Paulchen hat recht schnell festgestellt, dass Spinnenbeine leichter abzumachen, als wieder ranzumachen sind, vielleicht klappt's ja dann später als Xenos-Biologe oder Gen-Chirurg.

Und Herman Göring hatte es auch schon mit der Eisenbahn.
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Da konnte man prima Völkerverschicken üben, zwecks Kompostierung und Komposition.
Die alten Reflex leben weiter und Völkerverschieber, bleiben trotzem Schieber und das riecht nach Korruption, der Schmierstoff jeder Elite. Aber wenn's für eine gute Sache ist! Zur Not heckt man sich da was zusammen. Hauptsache Bio. In Wirklichkeit ist es Deo.
Der "Juden-Spediteuer"-Eichmann hat in Wien auch als Erpresser und Diamantendieb angefangen.

Desodorant, latein.: Entriecher

Und darum geht es. Man soll den Gestank der Korruption (von lateinisch corruptio‚ Verderbnis) nicht riechen.
Und weist du wie man urteilt? Durch den Geruchssinn in freundlichem Einklang mit dem Geschmackssinn. Das ist der Kern jeder Ästhetik (von altgriechisch αἴσθησις aísthēsis „Wahrnehmung“, „Empfindung“) War bis zum 19. Jahrhundert vor allem die Lehre von der Schönheit, von Gesetzmäßigkeiten und Harmonie in der Natur und Kunst. Und mit der Sprache fängt es an.
Kleb irgendwo Bio rauf und du hast einen Freifahrtsein dir die Taschen zu füllen, weil andere dann den Braten nicht mehr riechen. Da alles irgendwie Bio ist, ist das der Freifahrtschein zum granatierten Gewinn - diesmal nicht vom Führer -. sondern von Mutter Erde persönlich garantiert.

Alles immer noch voll nazi.


* Und tatsächlich sind wir immer noch im richtigen Thema

Der Unterschied von freier Wille? "Kameraden, die russichse MG-Stellung muß genommen werden. Gibt es Freiwillige? Sie da, Meier, ja Sie da, mit dem EK1, Sie wären doch der richtige Kerl für sowas. Melden Sie sich freiwillig?"


Nachtrag:

Herkunft:

Bio: Kurzwort oder gebundenes Lexem, das auf griechisch βίος (bíos) → grc Leben zurückgeht:
Gegenteil: θάνατος = thanatos

Also sind Bio-Lebensmittel enfach nur LebensLebensmittel, oder doppelplusgute Lebensmittel, mit der vagen Verheißung, dass sie gesünder sein.
Ist garamtiet, steht sogar auf der Packung. Versprochen! Aus kontrollierten Anbau. Nicht etwas aus unkontrollierten Anbau. Wo gibt es denn sowas. Tsss. Unkontolliert, dass ist ja wie bei den Urmenschen, wo man direkt von den wilden Bäumen gefressen hat.


https://www.youtube.com/watch?v=tqwxOv8LFwM

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Re: Freier Wille, Determiniertheit, Schicksal

Beitrag von Rico » Do 16. Mai 2019, 18:28

Alex,

mir dünkt (oder Düngt?) Dir fehlt manchmal ein Quentchen Humor.

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Alexander
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Re: Freier Wille, Determiniertheit, Schicksal

Beitrag von Alexander » Do 16. Mai 2019, 18:50

@Rico

Echt jetzt?

Komm, das mit dem MG-Nest war doch lustig.

Und ist doch prima, wir kommen doch weiter. Die Übernahme der Weltherrschaft rückt doch näher.

Wir bekommen noch raus, wie Gottes-Super-Duppa-Wort lautet und sich der Rest der Menschheit in willenlose Sklaven verwandelt. Der bessere Anteil in freiwillige Tänzerinnen dazu.


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Re: Freier Wille, Determiniertheit, Schicksal

Beitrag von Rico » Mi 29. Mai 2019, 13:39

Bezugnehmend und zusammenführend mit diesem Thema.:

viewtopic.php?f=18&t=31&start=10

Kürzte sich folgende Hypothese heraus:

>Bewegende Gestirne/Ur-Motiv = Babylonische Schrift- u. Sprachverwirrung/Ur-Symbolik =
Bikamerale Geistesverwirrung/Obskurität<

Kausal verbunden schlussfolgert sich daraus u.a.:

Nicht das Klima = Kosmos will geschützt sein, sondern Erde & Mensch sollten sich vor Klima & Kosmos schützen.
Denn eine elektrisch geladene Galaxie treibt alle geladenen Gestirne, so wie deren Frequenzen Herz und Gehirne.
Dieser Prozess lässt Sterne und Planeten im Takt bewegen. Außer Takt geratene Galaxien und Gehirne - wie bspw. des taktlosen Edward Teller - wirken darum fatal und können eine geistig grenzenlos emphatische Gesellschaft plötzlich in eine geistig beschränkte psychopathische Glaubensgemeinschaft umformatieren. (Was z.B. 5G Frequenzen bewirken wird sich also an kollektiven Aktionen aller Teilnehmer bemerkbar machen.)

Dr. Strangelove.:

https://www.youtube.com/watch?v=snTaSJk0n_Y

Die Galaxie gibt - wie ein „Gott“ - den Takt aller Frequenzmusik der 'Atome' und 'Holone' vor und ist selbst nur unergründlich angesteuert. Um das zu behirnen sollte man den Zustand kollektiver Geistesverwirrung = Sprachverwirrung erkennen. Demnach übergeordnet verstehen, daß die Galaxie 'hässlich' ist, aber trotzdem 'schön' elektromagnetisch ausbalanciert funktioniert - wie das Hirn jeden taktvollen Holon's.
Veränderliche Galaxieregionen (Kosmoszonen = Klimazonen) wirken auf die durchreisende Sonne und ihre Planetaren Trabanten, deren Bewohner diesem Verhältnis unfreiwillig ausgeliefert sind.
Dieses Klimatische Kausalverhältnis begründed sich bspw. in Goethe's Wettersymbolischen 'Stein des guten Glücks'. Goethes „schwankende unbeständige“ Sonnenkugel ruht auf einen Kaaba Altar-ähnlichen Kubus, der den Bahnlauf der Venusgöttin Tyche beeinflusst - die Leonardo da Vinci als 'Mona Lisa' portraitierte - und gleichsam im Stirn-Hirnkult Tefillin, hysterischen Hexenverbrennungen oder im Umlaufritus von Mekka einen astralen Massenokkult bewirkt.

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Monotone Massenumzüge kanalisieren sich gleichsam in aller Art durch astral unbewußte Kriegs- und Zerstörungsmaskeraden, die in aller Regel mit einer inszenierten 'Graswurzelbewegung' beginnen. Egal ob politisch oder religiös, sind sie Ausdruck eines unbewußten Massenwahnes, der eigentlich externen Klimaschwankungen des Kosmos unterliegt.
Aller klimatischer Komfort durch Sonne und Venus resp. den restlichen Planeten war schon den Pharaonen mit ihrer Hathorsymbolik vertraut. Und trotzdem verwüstete der Äquatorgürtel dramatisch, obwohl Antike Menschenmassen weniger CO2 veratmeten als heute. Das bedeutet im Umkehrschluß, der geistig zu bemerkende Niedergang zeigt sich im verdrängen Kausaler Verhältnisse.

In der selben Kausal-astralen Art und Weiße bewahrte Schiller einen verdorbenen Apfel in seiner Schublade auf, welcher die darbende Erde durch Goethes 'Willkürliche Sonne' symbolisierte. Schillers Apfel speißt sich aus dem verdrängten Ur-Motiv von Eva, die Sonnenbefeuert in den (Erd-) Apfel biss. Dieses erfasste Ur-Motiv findet sich wieder in Schillers zynischer 'Ode an die Freude' und entschleierte sich ihm anscheinend schon in Jungen Jahren im 'Bild zu Sais'.
Eine außer Takt geratene Venusbahn (Eva) bezeichnet bspw. Ebenso die 'Höllenfahrt der Istar' im Babylonischen, oder Ragnarök im nordischen Mythus....
Und so wie astrale Ur-Motive die unbewußte Massenpsyche bis heute massiv beeinflussen, formt sich letztendlich auch jüngste Architektur..:

Pentagramm, bzw. Sonnenbeeinflusste Bahnstörung der Venus:

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Pentagon, als innenliegendes Symbol des Venuspentagramm = Pentragon/Pendragon:

Bild

Das Pentagon alias Pendragon steuert die Destruktivität des Trinitit (Trinity-Test) als Okkult des Thanatos (bspw. NATO, ISIS etc.).


Nach Nietzsche ist der heutige Gott tot (Thanatoskult) und nach Schoppenhauer gestaltet sich die Welt durch einen freigedanklichen Willen (Eroskult). Beides sollte in der bikameral getrenten Massenpsyche wieder vereint werden.

https://www.youtube.com/watch?v=xEk5-GG ... e=youtu.be

Ein Freier Gedanke soll Berge versetzen und vielleicht sogar Gebiete der Galaxie. Ein Freier Wille ist letztlich galaktisch inspiriert und darum göttlich wirkend in jedem Gehirn. Konstruktiv als 'Hölderlinmaschine', wie destruktiv als 'Merlinmaschine', könnte dies vielleicht einst das Sonnensystem nach dem umgestellten Konzept einer 'Turingmaschine' algorithmisch frequenzansteuernd beeinflussen..... um sich vor Gefahrregionen in der durchreisten Galaxis zu schützen....

Dies wäre zugleich ein völlig neues Zukunftskonzept für die im eigenen Saft erstarrte Marvelindustrie.:

viewtopic.php?f=27&t=37

„Gott“ bezeichnet letztlich eine - überemotional unbewußt schöngemalte - hässliche Galaxie.
Die weder „Gut noch Bös“.
Trotz allem faszinierend chaotische Lebensbedingungen (ᚼ) erzeugt mit Try (ᛦ) & Error (ᛉ).

viewtopic.php?f=11&t=22&start=190#p603

Die Ursache all dessen gründet im verdrängten Ur-motiv und erwirkte alle Ur-Symbolik in Kunst, Kultur, Krieg, resp. theoretisch explosiver Pyrophysik "Atom-Bombe".

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