Galaktische Wirbelstrukturen

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Michael
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Galaktische Wirbelstrukturen

Beitrag von Michael » So 6. Aug 2017, 07:14

Raphael,
deine Videos zum Plasmaversum sind dir sehr gut gelungen und ich kann nur staunen welche Fülle von astronomischen Informationen du darin eingebaut und verarbeitet hast - meine Hochachtung dafür.
Insgesamt kann ich der Argumentationskette sehr gut folgen, auch wenn ich in der Kosmologie aufgrund der nur spärlichen Astronomiekenntnisse auf sehr schwachen Füssen stehe. Und ich bin persönlich voll davon überzeugt, dass diese Plasma Kosmologie richtig ist, denn damit lassen sich auch für mich Zusammenhänge viel passender und einfacher erklären, die die Frage des Lebens und des Menschen betreffen. Denn damit habe ich mich deutlich mehr beschäftigt als mit dem bisherigen Universum, das sich mir nun als PlasmaVersum geoffenbart hat, dank deiner genialen Ausarbeitungen.

Bisher ist mir nur folgende Frage gekommen, die ich nach dem ersten Anschauen der Videos nicht ganz klären kann. Wie kann man sich den Raum zwischen den Planeten vorstellen - also der Bereich, der nach der traditionellen Sichtweise als "luftleerer Raum" bezeichnet wird?
Es gab ja früher, wie in deinen Videos angedeutet, die nicht wirklich ausdiskutierte Frage nach dem Ätherproblem und soweit ich weiß, werden heute außer ein paar Quantenfluktuationen keine besonderen Strukturen im "leeren Raum" angenommen.
Wie kann man sich die Wechselwirkungen der Planeten bzw. der sehr viel stärkeren (?) Sterne über diese gewaltigen Distanzen vorstellen?
Und dann würde mich noch interessieren, ob du eine Idee hast, wie das Zentrum unserer Milchstrasse aufgebaut ist und welche Eigenschaften zu diesen häufig anzutreffenden "Strudelstrukturen" der Galaxien führt?
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Mir scheint, dass es sich nicht direkt z.B. aus den Verwirbelungen der Plasmafilamente erklären läßt. Allerdings bin ich auch auf dem Gebiet der physikalischen Plasmaeigenschaften bisher nicht besonders gut informiert. Dafür wird das Thema in der Öffentlichkeit viel zu stiefmütterlich behandelt und ist Nicht-Physikern so gut wie unbekannt.

Ich werde deine Videos bestimmt noch einmal anschauen müssen, um die neuen Zusammenhänge noch besser zu verstehen. Deshalb bitte ich um Verständnis, falls meine Fragen darin schon beantwortet wurden.

LG Michael

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Raphael
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Re: Galaktische Wirbelstrukturen

Beitrag von Raphael » Fr 25. Aug 2017, 17:37

Bisher ist mir nur folgende Frage gekommen, die ich nach dem ersten Anschauen der Videos nicht ganz klären kann. Wie kann man sich den Raum zwischen den Planeten vorstellen - also der Bereich, der nach der traditionellen Sichtweise als "luftleerer Raum" bezeichnet wird? Es gab ja früher, wie in deinen Videos angedeutet, die nicht wirklich ausdiskutierte Frage nach dem Ätherproblem und soweit ich weiß, werden heute außer ein paar Quantenfluktuationen keine besonderen Strukturen im "leeren Raum" angenommen. Wie kann man sich die Wechselwirkungen der Planeten bzw. der sehr viel stärkeren (?) Sterne über diese gewaltigen Distanzen vorstellen?
Das ist eine sehr gute und essentiell wichtige Frage. In der Tat wird seit Einsteins Wirken offiziell kein Äther mehr angenommen, obgleich er als materielle Basis aller Felder absolut notwendig und unzweifelhaft vorhanden ist. Der Begriff des Feldes ist nur ein recht unphysikalischer Notnagel, der das Unwissen hinter den Bewegungen der unidentifizierten Ätherobjekte verschleiert. Ausgekommen sind die Physiker nie ohne einen Äther. Einsteins / Minkowskis "Raumzeit" kann als eine Art Äther angesehen werden. Ebenso postulierte Max Planck ein "Nullpunktsenergiefeld". Das "Quantenvakuum" mit seinen "virtuellen Teilchen" ist ebenfalls eine Art Äther. Allen drei ist allerdings gemein, daß sie im Endeffekt irrationale Verdinglichungen sind. Ein materieller Äther aus konkreten Objekten wurde seit Einstein nicht mehr großflächig diskutiert, obgleich die Existenz eines solchen eine unzweifelhafte physikalische Realität ist.
Um die Frage zu beantworten: Die Bereiche zwischen den Planeten und Galaxien sind von mindestens einer Art von Äther erfüllt. Sonst könnte es keine elektromagnetischen Wechselwirkungen zwischen den beobachteten Objekten geben. Außerdem könnte man die Objekte gar nicht beobachten, da Licht eine strömungsartige Bewegung in diesem Äther ist.

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Raphael
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Re: Galaktische Wirbelstrukturen

Beitrag von Raphael » Fr 25. Aug 2017, 17:57

Und dann würde mich noch interessieren, ob du eine Idee hast, wie das Zentrum unserer Milchstrasse aufgebaut ist und welche Eigenschaften zu diesen häufig anzutreffenden "Strudelstrukturen" der Galaxien führt? Mir scheint, dass es sich nicht direkt z.B. aus den Verwirbelungen der Plasmafilamente erklären läßt.
In Alfvéns und Fälthammars Modell des elektrischen Galaxie verhält sich diese wie eine Unipolarmaschine, in deren elektrisch leitfähiger, rotierender Plasmascheibe Ströme ins galaktische Zentrum fließen.
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Diese Ströme sollen sich durch den Pinch-Effekt in die Spiralarme verwandeln, die wir sehen. Dies wäre ein Prozeß von außen nach innen, da die elektrischen Ströme von außen ins Zentrum fließen.
Einen Prozeß von innen nach außen hat Halton Arp vorgeschlagen. Er meinte, die Spiralarme seien die Pfade, die aus dem Zentrum ausgestoßene Quasare genommen haben könnten. Sie hätten eine Plasmafährte hinter sich hergezogen, die dann als Pfade für elektrischen Strom dienten. Zur Zeit der Herstellung des PlasmaVersum-Films habe ich Alfvéns Modell bevorzugt, heute bevorzuge ist Arps.
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Mahyar
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Re: Galaktische Wirbelstrukturen

Beitrag von Mahyar » So 14. Jan 2018, 18:11

Hallo zusammen,
erstmal zu mir kurz. Ich bin Mahyar ( Ursprünglich aus dem persischen), 30 Jahre alt, wohne nun seit 15 Jahren in Köln mit meiner Frau. Ich bin selbstständig in der Mobilfunkbranche. Bin froh, dass ich hier dabei bin.
Nun zu meiner Frage :)
@Rapahel : Ich habe mir dein Video angeschaut und es ist eine wirklich gute und verständliche Arbeit.
Wie kann ich die Satelliten und deren Umläufe verstehen. Ich würde sagen, dass da deren Masse unheimlich gering ist und diese Nähe der Erde umkreisen, könnte hier tatsächlich die Gravitation eine Rolle spielen? Oder wie würdest du das erklären?
Und die Beschleunigung der Voyager-Sonden an Saturn und Jupiter durch deren Gravitation( wie es offiziell lautet )? Ist hier was wahres dran ?

Liebe Grüße Mahyar

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Raphael
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Re: Galaktische Wirbelstrukturen

Beitrag von Raphael » Do 18. Jan 2018, 13:11

Hallo Mahyar,

willkommen im Forum.
Wie kann ich die Satelliten und deren Umläufe verstehen. Ich würde sagen, dass da deren Masse unheimlich gering ist und diese Nähe der Erde umkreisen, könnte hier tatsächlich die Gravitation eine Rolle spielen? Oder wie würdest du das erklären?
Generell ist ja erst einmal nicht daran zu zweifeln, daß Gravitation in der unmittelbaren Nähe von Planeten stattfindet. Die Fragen, die mich umtreiben, drehen sich vielmehr um die mechanische Ursache für die Gravitation. Ist sie, wie alternativ häufig vermutet wird, eine Nebenerscheinung der elektrischen Kraft? Hängt sie wirklich von der Masse eines Objekts ab, oder vielleicht von seiner Ladung? Dies sind Fragen, die eine vernünftige Gravitationstheorie beantworten muß.

Die Satellitenbahnen scheinen mit den überlieferten Gravitationsgleichungen recht genau berechenbar zu sein. Daher würde ich hier – in dieser "Winziger Körper-riesiger Planet"-Beziehung – keine nicht-gravitative Anziehung unterstellen. Anders verhält es sich bei den im Film dargestellten kleinen Asteroiden, die sich gegenseitig umkreisen. Deren traditionell unterstellte Gravitation ist zu gering, um ihre Orbits zu beschreiben.

Was den sogenannten "gravity assist" angeht, also die Flugbahnveränderung und vor allem den Geschwindigkeitszuwachs durch Flugmanöver an Planeten, bin ich skeptisch. Ich habe mich nicht en detail damit beschäftigt, daher kann ich nichts Definitives sagen, aber diese Behauptungen kommen mir zweifelhaft vor.

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Jens
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Re: Galaktische Wirbelstrukturen

Beitrag von Jens » Do 25. Jan 2018, 11:35

Was mir ebenfalls unerklärlich (mit Gravitation) ist, sind die Mechanismen für eliptische Umlaufbahnen von Kometen, oder das "Einfangen" von Planeten durch eine Sonne. Das ein nahe an einer Sonne vorbeifliegender Körper, durch Anziehungskraft (was auch immer das sein soll) von seiner Bahn abgebracht wird, leuchtet ja noch ein. Aber wieso fliegt dieser Körper dann nicht in einer geraden Bahn wieder von der Sonne weg? Wie schafft es eine exptotentiell schwächer werdende Kraft, einen Himmelskörper trotz zunehmender Entfernung, weiter auf eine gekrümmte Bahn und schließlich sogar zur Umkehr zu zwingen?
Sollte es nicht einen "Ereignishorizont" geben, außerhalb dessen, Objekte zwar in ihrer Flugbahn abgelenkt werden, sich aber dann relativ ungehindert entfernen? Und innerhalb dieses "Horizonts" Objekte (da expotentiell zunehmende Anziehung) in die Sonne stürzen?

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