ISS - eine Täuschung?

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Franz
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ISS - eine Täuschung?

Beitrag von Franz » Do 8. Aug 2019, 13:19

Hallo Raphael,

Du vermutest, die ISS sei eine Täuschung. Aber irgendwas kurvt ja zweifellos im Orbit rum. Wir können es sehen und mit deutlich sichtbaren Umrissen bereits mit amateurastronomischer Ausrüstung fotografieren. Inwieweit denkst Du geht hier die Täuschung? Wäre das Kosten/Nutzen-Verhältnis gerechtfertigt, wenn da nur ein unbemanntes Spielzeug, mit großem Aufwand in die Umlaufbahn geschossen wurde?

Schöne Grüße
Franz

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Jens
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Re: ISS - eine Täuschung?

Beitrag von Jens » Do 8. Aug 2019, 14:27

Bin zwar nicht Raphael, aber ich antworte dennoch einmal, da mich die Frage auch schon beschäftigt hat.
Wäre das Kosten/Nutzen-Verhältnis gerechtfertigt, wenn da nur ein unbemanntes Spielzeug, mit großem Aufwand in die Umlaufbahn geschossen wurde?
Wer sagt denn, dass es unbemannt ist? Die Täuschung könnte ja auch darin liegen, dass man der Öffentlichkeit ein falsches Bild vom Zweck der ISS vermitteln will. Vielleicht ist es doch nicht alles nur friedliche Forschung. Wer weiß?

In der Tat, scheint es aber viele Hinweise auf "gefakte" Aufnahmen aus der ISS zu geben. Was mich immer fasziniert hat, sind die Demonstrationen mit schwebenden Wassertropfen in Schwerelosigkeit. Klar, das sieht beeindruckend aus, aber mal im Ernst, wer ist denn so lebensmüde? Wasserspielchen in unmittelbarer Nähe zu lebenswichtiger Elektronik? Das ist ja schon grob fahrlässig, wenn man (dank Schwerkraft) weiß, wo das Wasser landet, wenn man mal nicht aufpasst. Aber in Schwerelosigkeit, wo ein Wassertropfen jede Schaltafel erreichen kann egal wo die sich befindet??? "Houston, we have a problem... I spilled my drink!" :lol:

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Raphael
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Re: ISS - eine Täuschung?

Beitrag von Raphael » Sa 10. Aug 2019, 06:11

Hallo Franz,

über so etwas wie Kosten/Nutzen denke ich in Verbindung mit der NASA nicht viel nach, denn die Motive für all die nachweislichen Fälschungen liegen im Dunkeln. Welchen Nutzen zieht man daraus, der Menschheit jahrzehntelang vorzugaukeln, man könne zum Mond fliegen? Natürlich kann man über Motive spekulieren, aber mehr auch nicht.
Für mich zählt zunächst vor allem die Aufdeckung des tatsächlichen Zustands. Sind die als echte Aufzeichnungen ausgegebenen Fotos und Videos vertrauenswürdige Zeitdokumente? Und da kommt man bei der ISS, wie bei Apollo und allen anderen bemannten Weltraumflügen, schnell zu der Erkenntnis, daß nur massiv manipulierte Bilder existieren. Beispielsweise zeigen viele ISS-Videos, daß die Akteure an Gurten hängen, die ihnen ihre (sehr eingeschränkten) Salti in der "Schwerelosigkeit" ermöglichen. Alle freischwebenden Objekte, auch die von Jens erwähnten Wassertropfen, sind computertechnisch eingefügte virtuelle Objekte, augmented reality.
Jens hat ganz richtig darauf hingewiesen, daß es unverantwortlicher Wahnsinn wäre, in einer Umgebung wie sie bei der ISS vorgegeben wird, Wasser herumzuspritzen. Dies zu sehen, hat in mir vor Jahren auch die ersten Zweifel an der Realität der ISS geweckt. Es ist allerdings schade, daß die Qualität der Recherche in diese Richtung auf youtube und generell im Netz auf einem extrem niedrigen Niveau liegt, was der Sache letztlich abträglich ist.
So kann man Leuten, die sich näher damit beschäftigen wollen, nur den Tip geben, sich durch die vielen youtube-Videos von Flacherdlern durchzukämpfen, um relevantes Videomaterial der ISS zu finden. Die in den meisten Fällen irrigen, ja teilweise irrwitzigen Schlußfolgerungen in diesen Videos muß man ausblenden und sich sein eigenes Bild zusammenstellen. Wenn jemand Interesse daran hat, kann er gerne Videoausschnitte und Fotos hier posten und wir diskutieren zusammen darüber.

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Alexander
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Re: ISS - eine Täuschung?

Beitrag von Alexander » Sa 10. Aug 2019, 20:20

So ein ähnliches Thema hatte wir schon mal im alten Forum. Es ging und die Frage Mondlandung, was damals zu der trockenen Feststellung führte, dass man lediglich feststellen kann, dass die Fotos gefälscht sind.

Das entspricht ungefähr Raphaels jetziger Feststellung.
Ich schließe mich auch der Feststellung an, dass man über die Motive nur spekulieren kann. Alles erscheint rätselhaft. An eine hierachische, geheime Weltverschwörung. welche das straff organisiert, glaube ich nicht.
Wenn die ISS-Bilder gefälscht sind, wovon ich ausgehe, dann stecken allerdings einige Nationen und Institutionen mit drin. Wie geht das? Was ist deren Agenda?
Die Antwort ist einfach. Es ist die Verführungskraft und Erlauchtheit von exklusiven "Geheimwissen". Ein alter Hut.

Warum wird aber solches Marionettentheater im Orbit veranstaltet? Ganz einfach. Wer immer sowas inszeniert, macht es aus einem einzigen Grund, welcher sich selbst genügt. Der Grund ist der Grund selbst. Darauf muß man erst mal kommen, ist doch die Frage nach Ursachen und Gründen einen breites Thema in der Philosophie.

Der Grund ist der Grund, dass jemand es kann. Es wird veranstaltet, weil sie es können. Die äußeren Umstände bieten bloß den Rahmen, sie sind uninteressant und nur der Anlaß, die Folklore, für die Selbstermächtigung.

Jemand tut etwas, weil er es kann.

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Re: ISS - eine Täuschung?

Beitrag von Raphael » Mo 12. Aug 2019, 10:03

Alexander schrieb:
Der Grund ist der Grund, dass jemand es kann. Es wird veranstaltet, weil sie es können.
Damit ist nichts gewonnen und im Grunde ist das eine leere Aussage. Ich kann in meinem Garten ein großes Loch ausheben und den ganzen Sperrmüll der Nachbarschaft hineinschmeißen. Aber ich mache es nicht, da ich keinen Grund dazu sehe. Wer etwas tut, muß neben den Mitteln, es durchzuführen, auch einen echten Beweggrund haben. Die Mittel allein zu besitzen, ist sicher als Antrieb nicht genug. Man kann sich unendlich viele andere Betrügereien ausdenken, die die NASA ebenfalls problemlos durchziehen könnte. Aber sie tut es nicht. Sie fälscht die bemannte Raumfahrt, womöglich auch einige Rovermissionen. Andere Projekte hingegen halte ich für durchaus real.
Nun steht die Frage nach Motiven immer am Ende einer Recherche. Als erstes gilt es, den Ist-Zustand herauszuarbeiten. Denn wenn man von falschen Gegebenheiten ausgeht, sucht man nach Motiven für Ereignisse, die gar nicht stattgefunden haben. Damit galoppiert man durch eine reine Phantasiewelt.

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Re: ISS - eine Täuschung?

Beitrag von Rico » Mo 12. Aug 2019, 18:09

Hallo Raphael,
Ich kann in meinem Garten ein großes Loch ausheben und den ganzen Sperrmüll der Nachbarschaft hineinschmeißen. Aber ich mache es nicht, da ich keinen Grund dazu sehe.
Betitteln wir es doch einfach mit Wahnsinn.
Wenn Dinge getan werden deren Folgen nicht hinreichend bekannt sind, in der Art wie Dinge getan werden deren Folgen bekannt sind..., dann komme ich nur auf die Formel.: "Denn sie wissen nicht was sie tun".
Dies ist kurz und prägnant nur durch Wahnsinn beschreibbar.

Unabhängig davon denke ich das die ISS echt ist (60° zu 40°). Zumal sie unterhalb des Van-Allen-Gürtels herumgurkt.
Jedoch gibt mir Jens's Argument mit den Wassertropfen doch zu denken....
Vielleicht sind die 'Schalttafeln' ja zusätzlich mit Silikon abgedichtet? In Bezug auf ein Wassertropfenproblem durchaus denkbar.
Das die Segmente nicht durch Schotte abgesichert sind ist zumindest kurios und gleicht in Gewisser Weise dem "Unsinkbarkeits-Prinzip" der Titanic.

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Re: ISS - eine Täuschung?

Beitrag von Franz » Mo 12. Aug 2019, 23:24

Wenn ich mir z.B. dieses Video ansehe...

https://youtu.be/SGP6Y0Pnhe4

...kann ich eigentlich nichts ungewöhnliches entdecken, was auf eine Manipulation hinweisen würde. Die Dame bewegt sich durch die gesamte Station und der Kameramann hinterher. Das müsste man wenn dann schon komplett mit Greenscreen drehen, wobei wir an den Punkt kommen, dass mit moderner Tricktechnik so gut wie alles möglich ist!

Den Videos der Flacherdler bzw. deren Interpretationen traue ich nicht. Die Jungs sind derart schräg drauf, da stellt es mir sämtliche Nackenhaare auf.

Was das Wasser betrifft, so gehe ich stark davon aus, dass die Instrumententafeln weitestgehend dicht konstruiert worden sind. Zumindest würde ich das machen, wenn ich eine Raumstation bauen würde.

Für mich wirkt die ISS authentisch, aber ich lasse mich immer gerne mit guten Argumenten vom Gegenteil überzeugen. Das hier vermutlich ein großer Teil der Forschung militärischen Zwecken dient unterstelle ich jetzt einfach mal so...

Schöne Grüße
Franz

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Re: ISS - eine Täuschung?

Beitrag von Raphael » Di 13. Aug 2019, 13:29

@Franz: Erste kurze Reaktion auf das verlinkte Video. Zwei ungewöhnliche Dinge fallen mir direkt auf:
1. Die Haare der Astronautin wirken, als seien sie mit extrem viel Haarspray einfach hochgestellt. Die einzelnen Locken verändern ihre Position relativ zueinander gar nicht. Das sind keine frei schwebenden Haare. Vergleiche das bitte mit diesem Video eines Zero G-Flugs:

Apropos Haare: In einer hygienisch äußerst problematischen Situation, wie sie das Leben in einer Raumstation bieten würde, kann ich Dir versichern, daß alle Astronauten einen kahl rasierten Kopf hätten.

2. Du schreibst:
Die Dame bewegt sich durch die gesamte Station und der Kameramann hinterher.
Wenn Du genau beobachtest, wirst Du sehen, daß es jedesmal, wenn sie einen neuen Abschnitt der Station betritt, einen Schnitt gibt. Man muß aktiv darauf achten, um es zu bemerken. Beispielsweise bei 2-20min und bei 7-10min. Auf dem Set sind die einzelnen Module vorhanden, aber getrennt, da im Hintergrund ein Greenscreen steht. Die Astronauten können sich nur innerhalb der kleinen Sets frei bewegen. Wenn sie ein anderes Modul erreichen, gibt es einen Schnitt und die Szene am nächsten Set beginnt.

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Re: ISS - eine Täuschung?

Beitrag von Jens » Di 13. Aug 2019, 15:02

Man sollte vielleicht noch hinzufügen, dass die einzelnen Clips so um die 5 Minuten lang sind, also durchaus im Breich dessen, was man mit einem Zero-G-Flug machen kann.

Trotzdem kann ich nicht sagen, es würde sich bei diesem Video um einen Fake handeln. Wenn, dann ist es ein sehr guter und man hat seit 9/11 eine Menge dazu gelernt. Die Haare... ja, schon etwas merkwürdig, aber wenn man 6 Monate nur rudimentäre Waschungen vornehmen kann, könnten sie auch einfach etwas "kleben".

In diesem Video sieht das schon unnatürlicher aus: https://www.youtube.com/watch?v=Zhzjx8TsuQk

Was die Wassertropfen angeht, hmmm... es würde Sinn ergeben, die Elektronik mit Silikon zu ummanteln - auch gegen Staub. Dennoch, Schalttafeln müssen geöffnet/repariert/ausgetauscht werden und Dichtungen können versagen. Wassertropfen fliegen lassen in einem abgeschirmten (Wasch-)Bereich? Ok, das kauf ich ab. Aber mitten in der Station? Was sagt denn die Versicherung dazu? Wenn ich mir unsere Brandschutzauflagen mal so ansehe, kann ich mir nicht vorstellen, dass man ein solches Risiko, nur um der Show willen, eingehen würde. Oder sind die NASA Sicherheitsbestimmungen nicht so streng, wo doch das Leben aller an Bord davon abhängt?

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Re: ISS - eine Täuschung?

Beitrag von Franz » Mi 14. Aug 2019, 07:24

Zu den Haaren aus meinem verlinkten Video: Ich gebe zu, dass ich die anfangs auch etwas seltsam empfunden habe, aber Haare können sehr unterschiedlich sein, von seindenweich dünn bis drahtig dick. Letztere trifft wohl auf die Dunkelharige aus dem o.g. Video zutrifft. Dazu kommt die unzureichende Pflege, wie hier zu sehen ist:
https://youtu.be/b7TeAY9KRio
Ich würde mir als Astronaut bestimmt die Haare auch ganz abschneiden, aber Frauen ticken da etwas anders. Die haben lieber hässliche Haare, als gar keine.

Um so ein Video zu drehen reicht bestimmt kein Parabelflug, da hierbei für gewöhnlich nur  max. 22 Sekunden Schwerelosigkeit erreicht werden. Dazu kommt, dass die Schwerelosigkeit bei Parabelflügen auch nicht so perfekt ist, wie im All. Da ist immer noch viel Bewegung relativ zu den Flugzeugwänden zu erkennen.
https://youtu.be/B6N5KL8fVfI
Also entweder ist das ISS Video echt, oder komplett mit Greenscreen gedreht, mit allen Filmtechniken, die bei modernen SciFi Filmen Anwendung finden.

Grundsätzlich ist mir die Beweislage gegen das Video noch zu dünn und kein Vergleich zu den stichhaltigen Argumenten, wie sie z.B. Raphael in seinem Parallaxenvideo gegen die Mondlandung vorbringt.

Schöne Grüße
Franz

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