Ernährungsvideos

Horst
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Re: Ernährungsvideos

Beitrag von Horst » Di 5. Nov 2019, 15:08

Alexander hat geschrieben:
Di 5. Nov 2019, 06:58
Worum geht es hier eigentlich? Über was schreibt ihr hier? Ich habe den Faden verloren.
Ja, das Thema Ernährung kann in unterschiedlichsten Kontext gestellt werden. Die einzelnen Beiträge fokussieren auch unterschiedlich:

1.) Was soll man aus ethischen Gründen essen (Tier-/Umweltschutz usw.)? (nicht mein Thema)
2.) Was schmeckt mir? (nicht mein Thema)
3.) Was ist gesund bzw. schädlich? (Da bin ich eingestiegen)
4.) Was ist effizient, um irgendwas zu erreichen? (Fitness, Körpergewicht, satt werden=alle Nährstoffe haben - gehört für mich tlw. zu 3.)

Also um zu 3./4. kurz und provokant Stellung zu nehmen:

Ernährung hat mit Gesundheit und Krankheit nur peripher zu tun.

Mit der Germanischen Heilkunde lässt sich der tatsächliche Einfluss auf Zellwachstum+Schwund relativ simpel erklären und auch zeigen. Behauptungen zu Spätfolgen, Lebenserwartungen, Erkrankungen und Heilungserfolgen durch Essen sind unwissenschaftlich, da jederzeit widerlegbar.

Zu den Definitionen.

Gift:
Es gibt wohl Stoffe (Alkohol, Arsen, Fluor, usw.), die im Praxisversuch jeden Menschen ab einer gewissen Dosis ins Grab bringen. In geringer Dosis nennt es der Pharmakologe oft "Medizin", da es positive Nebeneffekte geben kann. Oft ist es dennoch Unsinn, in manchen Fällen nicht. Dazu muss man schon einige Details dazu wissen, um den Unterschied zu erkennen.

Nahrung:
Es gibt wohl Stoffe (bestimmte Eiweiße, Fette, Kohlenhydrate usw.) die der Körper zu einem Minimum benötigt, um haushalten zu können. Seriöse Ober/Untergrenzen dazu sind mir nicht bekannt. Im Allgemeinen reicht für die "Überlebensfrage" die Orientierung am körperlichen Aufbau (Fangapparat, Gebiss, Verdauungsapparat), um eine nützliche Richtschnur zu erhalten. Demgemäß sind wir keine Allesfresser und auch keine Raubtiere, sondern Frugivoren oder sowas ähnliches (so genau lässt sich das nicht feststellen, womit die Grenze zum "Gift" verschwimmt). Die Verdauung ist aber sehr anpassungsfähig, weshalb wir einiges sehr gut wegstecken und uns sogar darauf einstellen können (Enzyme usw.).

Mangel:
In unserer Gesellschaft ist es fast unmöglich, an Mangel zu leiden (zB. Kupfer), denn der Körper benötigt sehr wenig, sofern der Mensch sich in einem psychisch/körperlichen "Normalzustand" befindet. Die Definition des "Normalzustandes" und der "Sonderprogramme" (=Krankheiten) ist Kern der genannten Wissenschaft und benötigt schon ordentlich Informationsaufnahme. Für das Basisverständnis nur ein paar Stunden, für Sicherheit in der Anwendung etliche 1.000 Seiten Literatur und Stunden, zumindest wenn man nicht schon vorher Arzt, Humanbiologe oder Pharmakologe war.

"Gesund" bleiben
kann der Mensch mit westlichem Standard-Fraß hervorragend. Er wird davon nicht nachweislich krank (gilt übrigens auch fürs Rauchen). Dafür sind andere Lebensumstände zuständig, welche sich allerdings auch in Form von "Nahrungsmittelunverträglichkeiten" zeigen können und dann kann auch das "natürlichste Lebensmittel" zum Problem werden. Die Gesetzmäßigkeiten dazu sind beschrieben.

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