Menschliches Schach ist tot

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Raphael
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Menschliches Schach ist tot

Beitrag von Raphael » So 23. Dez 2018, 00:00

Vielleicht ist das eine oder andere Mitglied dieses Forums auch ein passionierter Schachspieler, wie ich es war und bin. Als Jugendlicher war ich sogar Mitglied in einem Schachclub. Heute schaue ich mir gerne einige klassische Partien an, beispielsweise von meinem Lieblingsspieler Mikhail Tal, der einmal gesagt hat: "Usually, I don't prefer to study chess but to play it. For me chess is more an art than a science."
Tal war immer ein kreativer Spieler, keiner, der einfach Varianten auswendig lernte. Und damit kann ich mich voll und ganz identifizieren.
Wenn man sich aber die moderne künstlichen Intelligenzen ansieht, die Schach spielen (Stockfish 8 oder Alpha Zero), dann ist der Mensch verloren. Niemand kann zwanzig Züge im voraus planen, aber diese Computer können es. Schach ist auf dem höchsten Level nur noch ein Wettbewerb der künstlichen Intelligenz. Ich frage mich, welchen Sinn es ergibt, sich gegen menschliche Gegner zu messen, wenn man weiß, daß diese Computer immer gegen jeden menschlichen Spieler gewinnen werden. Schach ist daher tot. Das menschliche Wesen, seine Kreativität, kann nichts mehr zur Fortschreibung des Schachspiels beitragen. Der Sieg wird nunmehr durch die Rechenleistung bestimmt. Der bessere Logarithmus gewinnt. Ich bin zu dieser Überzeugung gelangt, nachdem ich einige Partien künstlicher Intelligenz auf dem ziemlich großartigen Youtube-Kanal agadmator's chess channel angesehen habe. https://www.youtube.com/channel/UCL5YbN ... LIegT5QAbA

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Jens
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Re: Menschliches Schach ist tot

Beitrag von Jens » So 23. Dez 2018, 11:25

@Raphael

Sei nicht zu hart mit der Schachwelt - schließlich ist Weihnachten ;)

Ich finde Schach gegen Maschinen zu spielen ist idiotisch. Natürlich sind Computer besser im Berechnen von Zügen - sie werden gebaut um schneller rechnen zu können als der Mensch. In den Anfangsjahren der Schach-Computer, war es noch lusitg sich damit brüsten zu können, einen Computer zu "besiegen". Als die erste Kettensäge erfunden wurde, gab es bestimmt auch einige Holzfäller, die am Tag mehr Bäume durch Muskelkraft gefällt haben. Aber haben sie damit die Kettensäge besiegt? Kann man ein Werkzeug besiegen?

Nun, wo das Werkzeug Computer so weit entwickelt ist, dass es Schach-Großmeister links und rechts matt setzt, kommt man vielleicht wieder mit beiden Beinen auf den Boden und hört mit dem Quatsch auf, sich mit Werkzeugen zu vergleichen, deren Zweck es ist besser zu sein als man selbst. Tritt Usain Bolt gegen Rennwagen an? Hat sich wirklich schon einmal jemand scheiden lassen, weil sein Partner nachts nicht soviel Wärme produziert, wie eine Heizdecke? ...Nun, warscheinlich in den USA, und bestimmt ging es um Millionen von Dollars... aber du verstehst was ich meine.

Keine Sorge, Raphael, menschliches Schach ist nicht tot. Sterben muss nur die Einstellung gegen Werkzeuge anzutreten, statt sich ihrer zu bedienen - denn dafür wurden sie geschaffen.

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Alexander
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Re: Menschliches Schach ist tot

Beitrag von Alexander » So 23. Dez 2018, 21:12

Intetessant.

Der Sinn eines Spiel ist das Spiel. Jede Entscheidung wird durchgespielt und ausgespielt. Im Englischen wird besser durch die Worte Game und Play unterschieden.
Gibt es sogar ein Theorie von Mead über die Ich-Entwicklung von Play and Game.

Letzte Woche hatte ich ein Buch in der Hand, da ging es um die Spiele von 1900 bis zum Ende des WK Ii. Schach war auch dries

Spiele spiegeln den Zeitgeist, aber prägen ihn auch.

Das reicht von der Eisenbahnplatte, über Fußball, Theater, Brettspiele und Flirt.

Gegen einen Spieler anzutreten, welcher immer gewinnt, hat eine eigene Qualität und kratzt am Spielprinzip. Aber bei Tetris gewinnt auch immer der Computer. Was mir das Schachspielen gegen Computer verdorben hat, war die Möglichkeit Züge rückgängig zu machen.
Das Aufbringen einer Disziplin das zu unterlassen, stand in keinem Verhältnis zum Spielzweck.

Im Schach gegen einen menschlichen Spieler ist das Tabu, aber ebenso spielt die Herausforderung eine Rolle.
Schach bringt eine seltene Besonderheiten mit sich. Es steht alles offen, aber List und Bluff sind möglich.
Schach wird es immer geben, aber die Breitenwirkung ist wohl vorbei. Wie die Eisenbahnplatte, das Aquarium, die Formel 1 usw.

Man muss sich klar machen, dass durch den Computer neue Spiele entstanden sind und das Angebot an Spielen insgesamt breiter geworden ist. Man findet einfach weniger Mitspieler, als das ein Hype draus wird. In meiner Jugend gab es Schach, Dame, Halma, Mühle, Mensch-Ärgere-Dich, Mikardo für alle und ein paar Kartenspiele. Dazu Münzwerfen, Bogenschießen, Tischtennis und Fussball. Na ihr wißt schon.

Heute? Vielleicht gehen der Gesellschaft gerade wieder die Spiele aus?

Dann gibt es wieder Straßenspiele mit Kugeln, Messer, Blei und Feuer.

Der Schachcomputer hat etwas gezeigt. Geschwindigkeit geht vor Intelligenz. Das ist frustrierend.
Wer will schon, das dumme, aber mit Speed gedopte Systeme gewinnen.
Hier fällt der Mensch von einem sehr hohen Ross. Möglich ist, dass zukünftig im Schach Team-Cyberdyn-System gegen Team-Umbrella-Cooperation antritt. Der Gewinner darf den Verlierer terminieren.
Aber dann kann man gleich eine Drohnenarmee kämpfen lassen.

Aber die Zeiten für Schachteams Team-Kapitalismus gegen Team-Kommunismus sind wohl vorbei, weil Schach ein totalitäres Spiel ist, mit eingebauter Selbstzerstörung.

Adé Schach.
Wußtet ihr, dass Schachfiguren mal rot-weiss waren?

Das interessante an Schachübertragung im Fernsehen war, dass sich jeder als Genie-Experte fühlen konnte. Ein weites Feld der Möglichkeit für Gequatsche, ohne das Risiko der eigenen Blamage.
Was für viele Großspiele galt. Was hatten wir nicht alles. Tennis, Formel 1, Singspiele. Ich glaube mit dem Untergang des Fernsehens hat sich das erledigt. Seid Schumi mit den Kopf aufgeknallt ist, ist auch der Kick weg, ich-bin-der-Schnellste-Zuschauer.

Ich glaube das hângt mit dem Untergang der Epoche der Stellvertreter zusammen.

Hing war scheinlich mit dem stellvertretenden Duellanten an, setze sich mit dem Stellvertretenden Maschinenarbeiter fort, ging über Stellvertreter Kriege und stellvertetene Minister für die Rübenernte in der Sowjetunion.

Heute gibt es keine Stellvertreter mehr, was recht gut ist, weil manche echt schlimme Finger waren. Und der stellvertretene Schachspieler rockt eben nicht.

Heute gibt es keine Stellvertreter mehr, sondern gleich Ersatz.
Das ist ehrlicher. Was bringt auch ein Stellvertreter, wenn man aus dem Wochenende kommt, und der Stelkvertreter ist plötzlich am eigenem Eichenschreibtisch. Da ist die Ersatzlösung ehrlicher.
Ersetze jeden, durch jemanden, welche du von der Straße an die Nutzlosmaschine zerren kannst.

Man hätte gar nicht erst mit Schachcomputern anfangen dürfen. Aber da zeigt sich, dass es nicht um das gesellige Spiel von Langweilern ging, sondern um was anderes.
Schach wurde ja nicht verboten? Oder wurde es verboten und ich habe es bloß verpaßt?
Da gerade wieder der Wahn losbricht, ist vieles möglich.

Lagerfeuer machen, Schachspielen, Meinung sagen, nicht Mitmachen?

Mein Schachpartner bei der Armee war auch mein Stasispitzel. Oder der stellvertretene Stasispitzel, weil ich mich selbst schlecht überwacht habe?

Mein Schachspiel habe ich letztes Jahr bei eBay verhöckert. Es hat jemand erworben, womit klar ist, dass noch gespielt wird. Vielleicht im Altersheim? Mit Schachuhr, damit niemand stirbt bevor er den Zug gemacht hat.
Was nicht bedeutet, dass ich mir keins mehr zulege. Dann aber in rot mit handgeschnitzen Pferdefiguren, ganze Pferde natürlich, Intarsien und nicht zu knapp Goldornamente.

Schach ist ohnehin mehr ein Spiel für Affenärsche. Das soll keine Beleidigung sein. Menschen sind nunmal Affen und Ärsche. Jedenfalls gibt das unserer kognitiver Apperat her. Vielleicht gehts ja beim Schach um den Kampf der Blöden Affen um die Dummen Gänse und keiner hat's bisher ausgesprochen.

Auf jeden Fall hat Schach etwas ritterliches, falls der Gegner kein totaler Affenarsch ist, was recht hâufig vorgekommen ist.

Ich bin eher der Ritter-Typ. Vielleicht wollte ich ja gar kein Schach spielen, sondern eher eine Burg besitzen?

Eine Sache bewegt mich noch. Wie realisieren sie die Stromversorgung für die Flugdrohnen, wenn diese mit Termalkamera und CO2-Detektoren zurJagd auf unregistrierte Läufer ohne gültigen Sauerstoffbezugsschein fliegen?

Alle quatschen über KI, was ist mit den Autonomen Systemen?

Das Affentheater geht weiter.

Noch Fragen und Anregungen?
Übrigens habe ich heute die letzten Rätsel der Epoche gelöst. Wer will was wissen, ich kann fast alles beantworten.
Wie funktioniert freier Wille? Was ist Liebe? Gibt es ein Leben nach dem Tod? Kein Problem.

Ach ja. Hätte jemand vermutet, dass Windräder riesen Artefakte der Liebessehnsucht sind? Also ich nicht. Ich dachte immer das sind die Entsprechungen tibetanischer Gebetsmühle.
Man lernt nie aus.

Das war auch der Grund warum ich Schachspielen stark eingeschränkt habe. Ich habe nur noch von Schachpartien und Schachstellungen geträumt.

Hach wäre das Leben doch so klar wie ein Schachspiel. Aber im Spiel des Lebens ändern sich stândig die Regeln.Das ist die Regel, es gibt keine. Doch eine.
Das Leben ist ein Spiel, oberste Regel, es ist kein Spiel.

Das muss man begreifen, dann ist man kein dressierter Affenarsch (ohne Dressur) mehr, sondern im Modus der erhabenen Selbstdressur angekommen.

Frohe Saturnslien! Heißt das noch so? Darf man das noch sagen?

Moment

Frohe Weihnachten für diejenigen, welche solchen Kulten anhängen, was man durchaus machen kann. Mit Freude.

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Alexander
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Re: Menschliches Schach ist tot

Beitrag von Alexander » So 23. Dez 2018, 21:57

Schach Ii

Schach ist ein Psychospiel. Die Figuren werde n von Gottes Hand geschoben und dahingemetzelt. Auf dem Schachbrett-Labyrinth.
Der Spieler kann sich mit den Figuren identifzieren. Da gib den gradlinigen Typen, welcher gern mal im Hintergrund bleibt und in den Ecken rumlungert und die Farbfelder wechseln kann. Dann der schräge, forsche Typ, welcher aber wenigstens farbtreu bleibt. Dann der sprungehafte Typ, welcher am schlechtesten zu berechnen ist. Mal gerade, mal schrâg, aber über die Köpfe der anderen hinweg. Über die Dummen brauchen wir nicht rede. In der Masse richtig aufgestellt tauglich. Erst forsch, dann stehen sie dumm rum, können aber auch ärgerlich sein. Haben die Methamophose als Endziel.
Die Omnipotente ergänzt den Impotenten.

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Rico
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Re: Menschliches Schach ist tot

Beitrag von Rico » Di 25. Dez 2018, 21:07

@Raphael,
Niemand kann zwanzig Züge im voraus planen, aber diese Computer können es. Schach ist auf dem höchsten Level nur noch ein Wettbewerb der künstlichen Intelligenz.
Elementarer Einspruch Euer Ehren!
Keinesfalls kann man diese Kunst intelligent bezeichnen. Diese sogenannte „Künstliche Intelligenz“ binärer Schachautomaten beruht auf abgezählte Logarithmen (...und ist damit durchaus vergleichbar mit dem Wachstumswahn monopolistischer Planwirtschaftler...).
Sicher kann ein verdrahteter Schach-Automat mehr Varianten in Erwägung ziehen als ein ihm gegenüber sitzender bewußter Spieler. Doch mit KI haben die Scheinoperationen eines berechnenden Schachautomaten nix zu tun.
Du beschreibst selbst wo der Unterschied liegt.:
Tal war immer ein kreativer Spieler, keiner, der einfach Varianten auswendig lernte. Und damit kann ich mich voll und ganz identifizieren.
Freier Wille manifestiert sich durch Freies Denken. Demgegenüber können Automaten nur auswendig lernen und sind als gebriefte Gläubige ( - Maschine wie Mensch - ) nicht in der Lage assoziierend kausal zu verbinden. Der Balken sitzt also vor deren eigenen Augen.

Automaten verhalten sich wie engstirnige Autisten und betreiben ohne sich dessen bewußt zu sein destruktive Planwirtschaft.
Am Ende zählt nur Gewinn als Ersatzkomponente für vermeintlich erkaufte Sicherheit, - auch wenn es Kollateralschäden verursacht.
Ein Schachcomputer handelt ergo linientreu wie ein dogmatischer Computist.
Automatisch eruriertes Ergebnis ist universitäres Credo seit über Tausend Jahren und fesselt bis dato gewaltsam das große Treibrad gegenwärtiger Scheinwerferwelt in der irdischen Truman Show.

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Raphael
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Re: Menschliches Schach ist tot

Beitrag von Raphael » Mi 26. Dez 2018, 08:42

@Jens: Der Vergleich des Schachcomputers mit einem Werkzeug ist sicher hilfreich. Ja, es ist idiotisch (geworden), gegen Computer spielen zu wollen. Ich fand es persönlich auch nie interessant, schon als Jugendlicher nicht, als man Schachcomputer noch besiegen konnte, weil ich irgendwo anhand der gemachten Züge merkte, daß da etwas Lebloses gegenüber sitzt. Die Frage für mich ist, ob ein Spiel, welches von stupiden Rechenknechten dominiert werden kann, ein für den Menschen interessantes Spiel bleibt.

@Alexander: Schach II fand ich witzig.

@Rico: Du hast recht, künstliche Intelligenz ist das nicht. Ich habe einfach den gebräuchlichen Begriff übernommen. Alle Intelligenz leitet sich letztlich von der Urintelligenz ab, und diese ist der Selbsterhaltungstrieb. Die rudimentäre Form zeigt eine Zelle, die sich von einem Giftstoff aktiv entfernt und auf Nahrung aktiv zusteuert. Wenn jemand anfängt, einen grundlegenden Selbsterhaltungstrieb in einen Computer einzupflanzen, wird's lustig werden - oder gefährlich, je nach gusto.

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Rico
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Re: Menschliches Schach ist tot

Beitrag von Rico » Mi 26. Dez 2018, 11:46

@Raphael in Antwort zu Jens:
Die Frage für mich ist, ob ein Spiel, welches von stupiden Rechenknechten dominiert werden kann, ein für den Menschen interessantes Spiel bleibt.
Diese Aussage umreißt die ganze Theatralik erlebter Gegenwart.
Darin spiegelt sich Hannah Arendt's geschildertes menschliches Dilemma, daß sich stringent mit dem Thema Freier Wille resp. Bewußtlosigkeit verbindet.
In der Popkultur wird dieses binärsystematische Dilemma 'Autistisch fungierender Automaten' - Mensch wie Maschine - unbewußt "künstlerich" durch Zombis dargestellt.

Kurz.:
Schachcomputer sind Automaten
Automaten sind Zombis
Zombis sind Planwirtschaftler
Planwirtschaftler sind Zentralisten
Zentralisten sind Monopolisten
Monopolisten sind Monotheisten

Monopolisten sammelten sich in der KPD

Monotheisten sammelten sich in der NSDAP

KPD <----------------------------------------------------------> NSDAP
Internationalsozialismus <----------------------------> Nationalsozialismus

Zentralisten sind Zionisten
Zionisten sind Na(r)zisten
Nazisten sind Kahanisten

https://de.wikipedia.org/wiki/Kahanismus

Kahanisten sind wie Krähen und wollen alles Kontrollieren >berechnen.

An ihren Namen sind sie anscheinend zu erkennen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Anetta_Kahane

...und bekämpfen schizophrenen Geistes das wofür sie stehen .....

Anscheinend immer noch ein kollektives Weltproblem aufgrund kognitiver Dissonanz. Unüberwundene >Bikamerale Psyche.

Automaten lieben Automaten und träumen von einer 'Schönen neuen Welt' voller Zombis.
Binärsystematische Zombis die sich mit Schachcomputern vergleichen, da sie keinen Freien Willen = Gedanken hegen möchten.

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Re: Menschliches Schach ist tot

Beitrag von Rico » Mi 26. Dez 2018, 13:01

...und auch diese Aussage von Raphael finde ich bemerkenswert.:
Alle Intelligenz leitet sich letztlich von der Urintelligenz ab, und diese ist der Selbsterhaltungstrieb. Die rudimentäre Form zeigt eine Zelle, die sich von einem Giftstoff aktiv entfernt und auf Nahrung aktiv zusteuert.
Übertragen auf die Mensch - Maschinen Problematik handeln wir alle wie Zombis nach den automatisch steuernden Hebelgesetzen von Metropolisten. Z.B. Kybernetikern aus Silicon Vallay, oder Kommissaren aus Brüssel.
Eine gesunde Zelle - hier am Beispiel als frei denkender Humanoid bzw. Holon verstanden - wird nach diesem zwangsregulierenden Schema zum unmündigen Zombi. Immanuel Kant würde heute, angesichts der APP Marionetten verzweifeln und Nietzsche wäre wohl noch viel eher dem Wahnsinn verfallen.
Eine Gesunde Zelle ist gleichzusetzen mit einer intakten Familie. -Ist gleichzusetzen mit natürlichen Grenzen - die dennoch mit den benachbarten Zellen (-Ethnien-) diffundieren, wie in einem chaotisch - weil endlosen - Fraktalbild.
Das Beispiel von Zelle & Zombi kann man auf alle gegenwärtig gelebte Tatsächlichkeit faktisch universell anwenden. Da alles dem Biologischem Kausalzyklus >Kosmos< entspringt.

Zombis sind der Giftstoff aller natürlicher Zelle und wollen durch Dogma und Gewalt -psychisch und physisch- die unberechenbare Menge (x) binden. Was wäre makaberer Beweis verlesener Totenmessen der Zombis, als ein ans Kreuz genageltes Symbolisches Narrativ? Einer Verkörperung eines einst durch und durch heidnisch polytheistischen Messias?
Gegensatz zum zentralistischen Monotheismus ist Polytheismus.
Doch nur durch Monotheismus bekommt man ultimative Macht über alles und jede Zelle verkommt zum Zombi....
Ein derart konditionierter Zombi trägt nun seinen eigenen Erlöser seit den Kreuzzügen demonstrativ gewaltsam gefesselt als Symbolisches Martyrium vor sich her und geht dabei im fatalen Kreise selbsterzeugender Determination. >Krieg & Frieden = Zombi & Zelle<

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Alexander
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Re: Menschliches Schach ist tot

Beitrag von Alexander » Mi 26. Dez 2018, 14:51

@Rico

Auch wenn wir offenbar im fslschen Thema gelandet sind. Raphael mag das verschieben.

Sehr richtig beobachtet.
Hannah Arendt ist für mich ohnehin die größte Philosophin ever, welchen ihren männlichen Kollegen nun wahrlich alles abgeschnitten hat.

Der Monotheismus des 19. Jh ff. ist eben neuer Art. Die eingebaute Selbstver-nicht-ung totalitärer Systeme hat Hannah Arendt begründet.
Todesdoktrinen.
Die funktionsweise von Ideologen hat sie beschrieben im 13. Kapitel von Ursprünge und Elemente totalitärer Herrschaft.
Deren Lebenssinn/gesunder Menschverstand wurde durch die höhere Idee ersetzt. Diese ist naürlich eine fixe Idee, ein Nichts, eine Selbstbetrug und natürlich eine Art Monotheismus.

Es ist der Monotheismus des Automaten, des Befehlempfângers, des Maschinenarbeiters, des KZ-Insassen, des modernen Menschen im singulären Ego- oder Selbstfindungswahn.
Marshall Mc Luhan läßt grüßen.
Die modernen Ideologen, haben jegliche Inhalte durch die Ideolgie selbst ersetzt, oder moralische Inhalte durch die Moral selbst. Das ist de Sades "l'art pour l'art'.
Der höchste Ausdruck der neuzeitlichen Narzissmus/Selbsfindungsmenschen/Egoisten ist der Selbstmordattentäter, welcher seine Singularität auf das höchste Niveau bringt, durch die Selbstvernichtung.
Mono eben.

Tatsachlich entspringt dieses banale Böse der Fabrikarbeit, wo der Mensch im Kampf gegen die Zeit zum Automaten wurden, alá dem listigen Seefahrer von Hegel, welcher sein Körper selbst zum Mittel macht.

Zeit ist der neue Gott. Und seine Verkündung ist die Angst.
Soziitäten sind temporäre Raubgemeinschaften und manche Wahrheit ist die allerbeste Lüge.
So auch die Bezeichnungen sozial, Sozialismus, Kommunismus, Nationalsozialismus, Sozialarbeiter, Soziologe, Sozialpädagoge und Sozialstaat.

Ich frage mich, ob jemals jemand das kommunistische Manifest von Marx gelesen hat. Das ist die Wahnidee eines rachsüchtigen Sexualverbrechers, der freien Griff in die Taschen anderer Leute und freien Zugriff auf alle Weiber fordert.
Was sollte da rauskommen? Und die Mehrheit ist bereits so gehirngewaschen, dass gut zu böse, das Wahnsinnig als Normal, das Perverse als akzektabel angesehen wird.
Egal wie die Propagandisten auch hießen, Fromm, Satre, Huxley, Bourdieu, sie haben warme Worte und kalte Herzen.

Das bikamerale System basiert auf der selbstgefertigten Dualität zwischen Angst und Wahn.

Die Nazis waren ebenso Kommunisten, aber in Wirklichkeit sind alle nur Diebe, Râuber, Mörder, frustrierte Sexverbrecher.

Der Mob wurde zur Gesellschaft des Mobs, wobei der Mob und die Elite ein Paar sind.

Der Schachcomputer ist ein Artefakt, welcher dem Menschen auf seiner höchsteigenen Domâne aufzeigen soll, wer den Takt vorgibt. Die Maschine ist alles, der Wille nichts.

Es gibt Schachcomputer, aber keine Torschuss-Automaten, an den man im Duell versagen könnte. Warum?

Es ist ein Fake. Eine Lüge. Ein demonstrative Demütigung und Verwirrung, welche von der Tatsache ablenken soll, das der Schachcomputer, wie ein jeder Automat nach den Maßstäbrn des letzten Dorftrottel einen Scheißdreck kann und nichts Wert ist.
Hier geht es um die Auseinandersetzung wer nun die Maschine zu sein hat, betrieben von Profiteuren und den feigen Angsthasen, welche sich im vorauseilenem Gehorsam schon an die Doktron angepaßt haben. Was für Trottel.

Adolf Eichmann war nicht das "Böse", er war ein Aufschneider, ein Faulpelz und ein Diamantendieb. Eine Raubmörder in einem Systen des Raubmordes, welches Marx entworfen hat.

Das Böse existiert nicht, nur Leute die das vortäuschen, damit sie ihre Abnormalität zum Maßstab erheben können. Aber das wissen solche Leute am besten.

Man muss doch bloß in die " Schweineschnauzen" alá "Farm der Tiere" schauen um zu begreifen, welche Leute am Drücker sind.

Merkel ist ununterscheidbar von einer hölzener Sprechpuppe. Anette K. ist genauso wie sie aussieht.

Also heißt die Devise, laß dich nicht zum Automaten machen. Laß dich nicht anlügen und behandel Menschen so, wie sie sich aufführen.
Und bezeichne sie auch so.

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Re: Menschliches Schach ist tot

Beitrag von Rico » Mi 26. Dez 2018, 18:04

Bezugnehmend auf Raphaels Schachproblematik und meine kausalere Sicht der Sachlage sei noch vermerkt das es der US-Politikberater Zbigniew Brzezinski war der die Welt als Schachbrett ansah.:

https://www.amazon.de/Grand-Chessboard- ... chessboard

Man schwört bei Amtsantritt auf das alte völlig verklärte umgeschriebene und erweiterte Landnamabok....

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