Von der Masernangst zum Impfzwang?

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Rico
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Re: Polio im Kontext der Impfkritik

Beitrag von Rico » Mo 6. Mai 2019, 20:36

Frage an alle, speziell Raphael,

was ist von den jüngsten Bestrebungen der Impfpflicht gegen Masern zu halten?
Sind Masern derart 'tödlich'?

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Alexander
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Re: Polio im Kontext der Impfkritik

Beitrag von Alexander » Mo 6. Mai 2019, 22:38

Darf ich auch meinen Senf dazugeben?

Zunächst, Impfung sind unsinnig und top gefährlich. Warum muss man das immer wiederholen. Impfung sind Unsinn.
Es ist wie mit einer Regierung. Jeder ist sich im klaren, dass es Lügner, Diebe, Schmarotzer sind - aber im Einzelfall wird jedes Mal überlegt, ob sie dieses eine Mal recht haben.

Masern. Masern sind eine Kinderkrankheit, bzw. waren das mal. Die Funktion von Kinderkrankheiten ist völlig unbekannt und umstritten. Keinesfalls handelt es sich um einen "Fehler" in der Biologie. Es gab durchaus faszinierende Beobachtungen, dass eine Kinderkrankheit andere ausgeschlossen hat usw.

In eine völlig unbekannte biologische Funktion wurde nun eingegriffen.
Durch die jahrzehntelange Imkerei, wurde das ganze Biotop bereits irreversibel verändert. Es wurden Tatsachen geschaffen, denn die verbreiteten Impfstämme und Folgen lassen sich aus der Rechnung nicht mehr rauskürzen.
Eine Rückkehr ist nicht möglich.
Man kann ungeimpfte, "reine" Gruppen nicht mehr finden und mit geimpften vergleichen. Etwas was man bei der Debatte unbedingt beachten muss.

Man kann nur eine mehr oder weniger beeinträchtigte Population in sich vergleichen, was einer Schadensfolgeabschätzung gleich kommt.
Wenn man einmal an der Biologie rumgemurkst hat, gibt es kein zurück.

Die Impferei hat die Kinderkrankheiten tatsächlich ausgerottet, dafür aber was beschert, was man als Kinderkrankheiten 2.0 bezeichnen kann.

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Raphael
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Von der Masernangst zum Impfzwang?

Beitrag von Raphael » Mo 6. Mai 2019, 22:52

Zunächst einmal haben wir bei den Masern den gleichen historischen Verlauf wie bei so vielen anderen Erkrankungen: Die Fall- und Todeszahlen gehen ab Beginn des 20. Jahrhunderts dramatisch zurück. Die Massenimpfungen wurden in der Regel nach dem 2. Weltkrieg eingeführt, als die Masern schon längst zu einer recht ungefährlichen Krankheit geworden waren. Statistiken:
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Maserntote England
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Maserntote USA
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Maserntote Deutschland

Es gibt in Deutschland statistisch jährlich weniger als einen Maserntoten!
Es ist somit klar, daß Impfungen nicht die Ursache des weitgehenden Verschwindens der Masern sind. Hätte man, wenn man "Vom Unsinn des Impfens" gesehen hat, auch nicht anders erwartet.

Das Vorpreschen dieses Kretins namens Spahn, der ja langjähriger Pharmalobbyist war, zeigt meiner Meinung nach, daß Big Pharma Angst bekommt, der Goldesel Impfungen könnte ihnen wegsterben. Daß ein solcher Psychopath Gesundheitsminister werden kann, sagt allerdings einiges über die politische Landschaft aus, und es muß einem schon bange werden, gerade, wenn man Kinder hat.

Jedenfalls wird sich der Gesetzesvorschlag mit mehreren Artikeln des Grundgesetzes beißen, weshalb es längst nicht sicher ist, daß er durchkommt. Aber in dieser Bananenrepublik wundert einen ja nichts mehr.

Masern sind, um Ricos Eingangsfrage zu beantworten, völlig ungefährlich. Die meisten Kinder zeigen nicht einmal mehr Symptome, wenn sie die Erkrankung durchmachen. Und ob es sich, wie Alexander auch schon anmerkte, um eine echte Krankheit handelt, oder nicht vielmehr um eine entwicklungsbezogene Veränderung im kindlichen Organismus (ähnlich wie das Dreitagefieber), bliebe zu recherchieren.

Da mein ältestes Kind dieses Jahr in den Kindergarten kommt, bleibt das Thema für mich persönlich sehr interessant. Weiteres wird folgen.

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Alexander
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Re: Von der Masernangst zum Impfzwang?

Beitrag von Alexander » Di 7. Mai 2019, 02:03

@Raphael

Zum Thema Impfpflicht. Diese Sau wird öfter durch das Dorf getrieben. Tatsächlich ist das verfassungsgemäß höchst bedenklich. Politiker scheuen hässliche Bilder von Menschen, welche von Polizeiknüppeln zur Impfstation verschleppt, um dort angeschnallt und mit Beißschutz durchgeimpft zu werden.

Also geht man den Weg des indirekten Impfzwangs über die Kindergärten. Man muss auch beachten, dass ein Teil der links-grünen Wählerschaft selbst impfkritisch eingestellt ist. Und diese Wählerschaft wollen die Grünen auch nicht verprellen. Das betrifft den ganzen Bereich der Esoterik, der Bionade-Bourgeoisie, der Antrophosophen usw. Weswegen die grüne Partei in dieser Frage rumeiert.

Aber bereits die Debatte um eine Impflicht erziehlt Wirkung und wird vermutlich daher geführt. Man erzeugt somit einen nützlichen Eindruck, betreibt Impf-PR, ohne auf windige Gesetze und Gewalt zurückgreifen zu müssen.

Einen Pfeil haben sie aber im Köcher. Das ist das Sorgerecht und die Jugendämter. Auch ohne förmlichen Impfzwang lassen sich damit Eltern willkürlich zur Räson bringen, indem man ihnen die Erziehungsfähigkeit abspricht, weil sie ihren Kindern die Gesundheitsvorsorge ...blabla.... verweigern. Das ist also die-Geheimpolizei-kommt-nachts-Methode.

Mit Kindern im Haushalt muß man für ein solches Szenario vorbereiten. Am Besten man sucht sich einen Kinderarzt, welcher inoffiziell nicht impft, etwa weil er der Homöopathie anhängt. Kein Arzt wird das groß rumposaunen, weil er damit seine Zulassung riskiert. Aber solche Ärzte haben ihr Klientel. Um im Optimalfall klebt er seine Marke und kassiert die Impfprämie.

Keinesfalls würde ich den großen Max machen. Man muß sich klar machen, dass man gegen ein Unrechtssystem nicht offen ankommt. Mielke zu verklagen, hätte nicht gebracht, egal was in der DDR-Verfassung stand, außer da sman in einem Kellerverließ verschwunden wäre.
Man kann solche Systeme aber unterlaufen.

Aufklärung bringt kaum was. Videos machen ist ok. Für direkte Überzeugungsversuche wird man regelmäßig Hass und Spott ernten oder wird zum Verrückten erklärt.
Tatsächlich bedient die Impfung eine einfache Technik. Der Herrscher schürt Angst und stellt das Gegenmittel in Aussicht, was einen psychische infantile Abhängigkeit erzeugt. Ich denke daher, dass Impfen eher eine Herrschaftstechnik ist, als eine Maßnahme zur Berreicherung der Industrie.

Viele Menschen wollen sich in solchen Mechaniken aufgehoben wissen, weil es sich einfacher in mentaler Sklaverei, als in Ungewißheit lebt.

Sollte aber nun tatsächlich eine Impfpflicht kommen, was ich heutztage durchaus für vorstellbar halte, dann wäe das ein Zeichen ganz anderer Natur. Es wäre der absolute Indikator, dass die Herrschaftsstrukturen vollständig auf die Einhaltung der Menschrechte, einer gewissen Rechtsstaatlichkeit und die Vernunft pfeifen. Also sollte man das beobachten.

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Alexander
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Re: Von der Masernangst zum Impfzwang?

Beitrag von Alexander » Di 7. Mai 2019, 10:46

@Raphael

Dazu eine Ergänzung.
Und ob es sich, wie Alexander auch schon anmerkte, um eine echte Krankheit handelt, oder nicht vielmehr um eine entwicklungsbezogene Veränderung im kindlichen Organismus (ähnlich wie das Dreitagefieber), bliebe zu recherchieren.
Korrekter Weise müßte man handelte schreiben. Denn man wir "natürliche" Masern nicht mehr finden. Es ist komplex. Es ist durchaus vorstellbar, dass Krankheiten durch die Impfpraxis sich in Art und Ausprägung geändert habe, was paradoxer Weise eine Impfung rechtfertigen könnte. Das muss man als Argument erwähnen.

Beispiel. Folgt man Buchheim, war früher Röteln eine harmlose Kinderkrankheit. Fast alle Mädchen machten diese Krankheit durch, häufig ohne manifeste Beschwerden. Die Imunität ließ sich nachweisen, welche insofern natürlich erworben, lebenslang war. Durch die Impfpraxis wurde der Ausbruch der Krankheit unterdrückt, was aber eben auch die Ausblidung eines Schutzes verhinderte. Die Impfung wirkt nun nicht zu 100% und führt auch nicht zu einem dauerhaften Schutz, was bereits den Widerspruch in der gesamt Impflogik offenlegt. Vergißt das Imunsystem nach eine paar Jahren ausnahmsweise die Immunität? Wie erklären Impfheinis das?
Im Resulat dieser Praxis sind Frauen im gebärfähigen Alter dann ohne Immunität, weil der natürliche Ausbruch verhindert wurde und die Wirkung der Impfung nachlgelassen hat. Hier hilft dann nur eine erneute Impfung. Ich setze voraus, dass bekannt ist, dass Röteln in der Schwangerschaft das Kind schwer schädigen können.

Das Problem ist, dass in der Population natürliche Vorgänge bereits erheblich gestört sind. In einer durchgeimpften Bevölkerung können sich Kinder nicht mehr regelmäßig anstecken (was immer das ist). Ebenso verändern die Impfstämme bereits die Krankheitsbilder, denn wenn man sich ansteckt, dann regelmäßig bei Leuten, welche unter Impfeinfluß stehen.

Unter diesen Umständen kann es durchaus sinnvoll sein, sich als junge Frau gehen Röteln impfen zu lassen. Es ist paradox. Das Impfkonzept ist logischer Unsinn. Unbestritten ist aber, dass Impfung eine Wirkung haben, sie verzögern den Ausbruch einer Krankheit. Impfserien wurden entwickelt, ohne den Mechanismus zu verstehen, demnach auf Grund von Quacksalberei. Dennoch haben die Resulate Wirkungen, welche man beachten muß.

Es könnte als durchaus erwägenswert sein, sich gegen Röteln oder auch gegen Masern impfen zu lassen. Aber hier tritt ein weiteres Problem hinzu. Impfungen werden als Mehrfachimpfungen angeboten. Eine reine Rötellimpfung ist gar nicht zu erlangen. Schon die Palette der Impfempfehlungen offenbart den Schwindel. Krankheiten werden als gefährlich und impfwürdig eingestuft, wenn man eine Wirksamkeit herausgepfuscht hat. Andere Krankheiten fallen unter den Tisch. Wo ist die Impfung gegen Pest und Cholera? Wo die Volksimpfung gegen Ruhr, TBC, Malaria? Warum nicht gegen Tollwut impen lassen?
Auffällig ist, dass ausgrechnet gegen Kinderkrankheiten geimpft wird, wenn man von Hepatistis absieht und der ominösen HPV-Impfung absieht.

Das offenbart eine eigene fatale Logik. Man kann durchaus zu der Schlußfolgerungen gelangen, dass Impfung nur eine Methode zur Verschiebung des Ausbruchs sind, was aber den Charakter der Krankheit völlig verändert. Und die brechtigte Frage, welche gestellt werden sollte, lautet: Will man das wirklich?
Das ist die Frage, welche man einem Impfarzt stellen sollte. Und die Antwort kann dann nur lauten, "dann lassen sie sich eben später noch mal impfen", insofern der Arzt nicht belegen kann, dass der Ausbruch später ungefährlicher wäre. Man muss also immer die richtigen Fragen stellen und genau das passiert in der Debatte nicht.

In der Impffrage steht also nicht die Frage, ob Impfungen Unsinn sind, weil sie keine Wirkung oder schädliche haben, sondern dass sie unerklärliche Wirkungen haben und wie man nun damit umgeht.
Und hier ist die Antwort recht eindeutig. Ein Umkehr ist bereits aus politischen Gründen unmöglich. Man kann nicht 200 Jahre Scharlatanerie und Quacksalberei nicht plötzlich aufheben.
Wenn man Kindern und Generationen beispielsweise über Jahrzehnte Opium zu Frühstück serviert hätte, kann man nicht plötzlich damit aufhören, selbst wenn man feststellt, dass es nicht hilfreich war.

***

Ich befasse mich mit Fragen der Kognition. Eine Aspekt im Zusammenhang mit Dummheit und Wahn ist die Frage der Unbelehrbarkeit durch einen scheinbar selbstbezügliches, rekursives System. Aber sowas gibt es eigentlich gar nicht.

Man muß das anders beantworten. Wenn jemand logischen Argumenten nicht zugänglich ist, dass befindet man sich selbst im Irrtum, nämlich in der Vermutung des Motivs des anderen.
Wenn jemand unlogisch reagiert, dann nur innerhalb der eigenen Vermutung. Dieser reagiert logisch, nur innerhalb eines unbekannten Systems. Wenn jemand also einem dumm vorkommt, ist es sinnvoll sich über sein Motiv im Klaren zu werden.
Letzendlich handelt es sich bei allen kognitiven Vorgängen auch um die Verringerung der Komplexität, ohne die wir nicht auskommen, sonst wären wir Gott.

Beispiel. Wenn jemand Impfkritik grundweg ablehnt und unbelehrbar erscheint, ohne einen offensichtlichen Vorteil zu genießen, dann reden zwei Leute über völlig verschiedene Sachen und man wird den anderen nicht verstehen. Der eine redet über Impfung, der andere meint etwa Angst. Man kan auch niemanden vorwerfen, dass er nicht Gott ist.
Man muss sich dann überlegen, ob man am logischen System des anderen kratzen will, denn immerhin ist es seine erlernte Methode mit dem Leben klar zu kommen. Was nützte es, wenn er sich nicht impfen läßt, dafür aber vom Dach springt.

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Rico
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Re: Von der Masernangst zum Impfzwang?

Beitrag von Rico » Di 7. Mai 2019, 21:04

Danke für die raschen Auskünfte!

In diesem Gebiet bin ich nicht ausreichend bewandert.

Was aber auch mir auffällt ist, daß die Impfhysterie bei Masern trotz sinkender Krankheitsfälle in den letzten Jahren forsch betrieben wird. Plötzlich dient die DDR als Aushängeschild.
In der DDR bestand ja seit den 1970er Jahren bekanntlich Impfpflicht, trotzdem stiegen ab 1980 Erkrankungsfälle. Begründet wurde das mit einem minderwertigen Impfstoff.

Alles in allem betrachtet – und damit schließe ich die Gesamtbestrebungen irrationaler Ökonomiepolitik mit ein – ist diese Entwicklung des um sich greifenden Regelungszwangs besorgniserregend.
Vor allem da die unbewußte Masse instrumentalisiert wird um 'Leugner' zu stigmatisieren. Heute „Impfgegner“ morgen „Klimagegner“ und Übermorgen alle gemeingefährlichen „Ausatmer“ von CO2.


Wenn man nun die schlechten 'Ausatmungen' von Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery vernimmt:
Damit wir in Zukunft gefährliche Krankheiten ausrotten können, begrüße ich eine Impfpflicht gegen Viruserkrankungen wie zum Beispiel Masern.
...und mit der Aussage des Gesundheitsminister Spahn verbindet:
Wer hartnäckig und dauerhaft trotz mehrfacher Aufforderung einer Pflicht nicht nachkommt, der wird anders behandelt als jemand, der es einfach nur vergessen hat.
So erklingen – mit klaren Verstand erhört - Drohungen eines Quasi-Faschistischen „wollt Ihrrr dasss TOTALE System“.... Wiederholt Spahn gerade den Spuk? Vor allem da er kryptisch von einer generellen Pflichtverweigerung fabuliert?
Hängt man bald an der Impfpflicht auch die 'Löffelpflicht' mit hintendran? Werden nicht nur Suppen in Zukunft unter Aufsicht gelöffelt, sondern auch Brot und Wurst mit stumpfen Löffel in Massenkantinen öffentlich in häßlichen Bauhauskommoden gemeinschaftlich zerdrückt, da Messer zu gefährlich sind...?
Eine reine Machtdemonstration eines Profitorientierten staatlich verbandelten völlig kranken Gesundheitskombinates?
Sonnenverbruzzelte Hohlhaubitzen auf den Schultern des Gesundheitsgruselkabinet?
Könnte man nicht DAS auf den Mond schießen?

Man fragt sich warum Eltern die freie Entscheidungsfähigkeit so demonstrativ verboten wird?
Naja, im Prinzip frag ich mich das nicht mehr....
Letztlich wird hiermit die Gefügigkeit aller elterlichen Laborratten ausgetestet und in phlegmatischer Funktion gehalten. Künstliche Irreligenz = Kollektiver Autismus? So wie Analog = Digital?
Selbst wenn Masernerkrankungen tödlich sein sollten - was nicht der Fall ist -, dann wäre es im Ernstfall das Gewissen der Eltern welches belastet wäre.
Wenn das Politsystem dermaßen philanthropische Masken trägt, warum gibt es dann keine in Schulen gelehrte geistige Schutzimpfung der Massen vor all den Irrsinn den die Politniks und ihre ökonomischen Marodeure tagtäglich so vom Stapel laufen lassen?
Wohl gemerkt mit dem Steuergeldern der Allgemeinheit finanziert, wie die gepanschten Impfstoffe auch. Veruntreute Zahlbeträge die von Kranken-Kassen in den Rachen der Pharmacarnivore gesteckt werden.
Hier waltet doch bemerkbar für jeden Resthirnträger der selbe Ungeist einer GEZ-Gebühr in der Gesundheitsindustrie.

Farm der Tiere 2,0

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Alexander
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Re: Von der Masernangst zum Impfzwang?

Beitrag von Alexander » Mi 8. Mai 2019, 02:47

Vielleicht etwas off topic, vielleicht auch nicht.

Ich war heute in der Bibliothek für Totalistarismusforschung. Bekanntermaßen befasse ich mich mit Dummheit und Wahn. Ein Subfrage ist, ob Dummheit selbstverschuldetist, was mit der Frage nach dem freien Willen konform geht. Ebenso tauchte die Frage auf, ob man Böses/Gemeines unwissentlich tun kann.
Kleiner Einsprengler für Rico: Die These steht, dass Schuld nur ein Metapher für selbstverschuldete Dummheit darstellt.
Man sieht also die üblichen verdächtigen Themen sind wieder vorhanden.
Ich war wieder mal in der Bibliothek, weil mich die Frage der Uni-form interessiert hat. Dabei bin ich über die Katalogsuche wieder auf andere Themen gekommen.

Damit man weis worum es geht:
Die Moral der Nationalsozialisten, Anatomie des totalitären Denkens: Kommunistische und nationalsozialistische Weltanschauung im Vergleich, Ideologie und Moral im Nationalsozialismus, Nationalsozialistische Ideologie und Ethik, Täter mit gutem Gewissen: Über menschliches Versagen im diktatorischen Sozialismus, Verführung und Anpassung: Zur Logik der Weltanschauungsdiktatur.

In diesen Bücher geht es entscheidend um Denkmuster und Rechtfertigungsstrategien, was keineswegs auf das Handeln in solchen Systemen beschränkt ist. Aber in solchen Systemen ist Dummheit und Aberwitz extrem auffällig und es liegt emphirisches Material vor, was eine Systematik erlaubt. Das hatte ich vorher so nicht auf dem Radar. Es ist allerdings recht viel Material, mit erheblichen Überscheidungen und ich will mich auch nicht verzetteln.
Ein Teil der Bücher habe ich bestellt, andere durchgesehen und mir ein paar Kopien gemacht. Das Inhaltsverzeichis des Buches Anatomie des totalitären Denkens wirkt bereits wie ein Katalog entsprechender Denkmuster, weshalb ich das kopiert hatte. In den Überlegungungen wie ich mit dem Material umgehe, fiel mir etwas auf. Diese Denkmuster entsprechen durchgängig Kriegstaktiken.

Nun hatte ich auch das Buch gelesen: Disziplin: Soziologie und Geschichte militärischer Gehorsamsproduktion
Persönlich habe ich Erfahrung mit der DDR-Armee und mit meiner Stasiakte konnte ich auch einiges über die verborgenen Mechnismen aufhellen. Ich hatte ein recht gutes Buch über die Zustände in der NVA gelesen und dabei festgestellt, dass meine recht schillernde Biographie in dieser Zeit kein Zufall war, sondern einem Muster folgte und geradezu Lehrbuchartig verlaufen ist. Bisher ging ich davon aus, dass vieles auf der allgemeinen Verrottung eines solchen Systems lag, ergo an der Dummheit. Aber das ist Mitnichten so. Vielleicht dazu etwas. Die NVA war nicht kriegstauglich, dass war gar nicht ihre Aufgabe. Es war ein desolater Laden, welcher zusammengeschossen worden wäre, weil es überhaupt keine Führungskultur gab. Das war auch nicht der Sinn dieser Armee. Der Sinn dieser Armee war ein völlig anderer. Es war eine feingeschliffener Apparat, welcher gegen das eigene Volk installiert wurde. Ein Besonderheit war, dass ein Negativauslese bei jungen Leuten vorgenommen wurde. Im Sinne eines Interesses an Machterhalt, wurden die Leute demoralisiert, eingeschränkt, zerstört, welche über Führungsfähigkeiten verfügten. Ein Auswahlkriterium für den Aufstieg, auch nach der Rückkehr ins Berufleben und Studium war die Korrumpierbarkeit und die Bereitsschaft zum idelogischen Mitlügen, zur Verstellung und zur Hinterlist. Die Farm der Tiere läßt grüßen. Insofern war die Armee tatsächlich die Schule der Nation, bloß eben anders als gedacht.
Es ist völlig plausibel, dass eine Machtelite die Leute aussiebt, welche gefährlich werden können. Das sind die Leute, welche zur Führung mental fähig sind.

Das ist eine alte Geschichte. Herrschaft braucht Militär, aber Militär beinhaltet eine Macht, welche die Herrschaft bedrohen kann. Militär muss demnach unter Kontrolle gehalten werden. Bis in die Neuzeit hinein, war die Unterhaltung einer Armee von drei Dingen geplagt. Geldnot, Dessertation und Meuterein. Erst im 19. Jh konnte das einigermaßen befriedigend geregelt werden.
Man muss sich klar machen, dass Armeen dem Abbau von Bevölkerungsüberschüssen dienen. Das tritt bereits durch die Dezimierung der Soladaten ein, wobei es egal ist, ob es eigene oder gegnerische Soldaten sind. Überbevölkerung bedroht die Herrschaft. Siehe Syrien, wo sich die Bevölkerung seid 1945 verzwanzigfacht hat.
Selbst Landeroberung oder die Abwehr einer Invasion ist eine Frage der Überbevölkerung, entweder im eigenem Land oder eben im Land des Angreifers.

Seid dem Haufen in den Bauernkriegen drehte sich die komplette Militärtheorie nur um diese drei Punkte. Geldnot, Dessertation und Meuterein. Alles ist eng verwoben. Dessertation und Meuterein erfolgen wegen schlechter Besoldung, und können nur mit Geld befriedet werden. Das Problem der Revolten ganzer Armeen kann man nur mit Geld regeln, was regelmäßig der Fall ist, weil man keine Truppenkontigente zur Niederschlagung mobilisieren kann, was ja Geld kosten würde.

Man hat keine Vorstellung, welch große Rolle diese Themen spielten. Die ganze Linientaktik, das Exerzieren usw. war militärisch recht sinnlos, aber erfolgreich um Armeen überhaupt in den Griff zu bekommen. Der Gegner hatte das gleiche Problem, weshalb alle nach den gleichen Regeln spielten.
Der Idealzustand war also, dass Soldaten freiwillig nicht wegliefen. Gehirnwäsche, was starke Analogie zum Maschinenarbeiter aufweist. Das setzte sich fort bis ins 20. Jh.
Die Wehrmacht war die erfolgreichste Armee der Weltgesichte mit der höhsten Kampfkraft. Darüber habe ich ein Studienbuch. Das lag einfach an einer extrem ausgefeilten Organisation, welche vor dem Krieg von psychologsich durchdacht wurde. Nach dem Desaster des Viatnamkrieg haben die Amerikaner das systematisch untersucht und die Gründe erkundet. Die Wehrmacht hatte z. B. kaum Fälle von Kriegspsychosen zu verzeichnen, was im WK1 ein großes Problem war. Der Grund waren angewandte Psychologie.
Nun wurde z. B. die NVA von Wehrmachtsoffizieren aufgebaut und die Erfahrungen des WK2 lagen ja vor, trotzdem wurde ein völlig anderer Typ Armee kreiiert, was verständlich ist, wenn man die spezielle Aufgabe in einem Atomkriegszeitalter beachtet. Ich will mal auf etwas hinweisen. Es war typisch, dass Wehrdientsleistende regelmäßig weit weg vom Wohnort stationiert wurden. Ebenso wurden Soldaten im Grundwehrdienst erst recht spät eingezogen. Häufug erst mit 24 bis 26 Jahre, genau zu dem Zeitpunkt, wo DDR-typisch schon 2 Kinder vorhanden waren. Urlaub gabe so gut wie gar nicht und die Soldaten wurden wie Gefangene gehalten. Familienfreundlich war das nicht, verursachte diese Praxis doch übermäßig häufig eine Zerstörung der Beziehungen. Es ist typisch für totalitäre Systeme, dass genau das Gegenteil gemacht wird, was propagiert wurde. Das kann jeder leicht überprüfen. Hitler wollte Deutschlabd z. B. groß machen und hat es Kleiner gemacht. Das trifft auf nahzu alles zu. Die Ganze offizielle Familienförderung der DDR, zielte in Wirklichkeit auf die Demolierung der Familien hin. Denn intakte Familie sind ein natürliches Gegengewicht zu totalitärer Herrschaft. Die Männer wurden weggesperrt, dafür gab es dann staatliche Krippen ab der 6 Lebenswoche.

Jeder naive Beobachter wird zu der Schlußfolgerung kommen, dass solche Praktiken den angeblichen Zielen zuwiederlaufen. Tatsächlich sotzt man dabei einer Lüge auf. Das Ziel einer Armee ist nun mal in erster Linie zur Niederhaltung der Bevölkerung und die Sicherung einer korrupten Herrschaft. Einzelteile mögen dumm aussehen und auch so funktionieren, aber hinter solchen Feststellung steckt eine Unwissenheit über die wahren Motive, welche nict mal zentral Durchdacht werden müssen, sondern sich durchaus in einem selbstregulierenden Prozess einstellen.

An diesem Beispiel wird deutlich, was ich über die Impfungen geschrieben habe. Impfung sind nur dann dumm und unsinnig, wenn man der Propaganda der Impfbeführworter aufsitzt.

Ich möchte erwähnen, dass die Impfärzte im 19 Jh Militärärzte waren, was bis in die 20iger Jahre des 20 Jh reichte. Auch das Kinder Impfungen nicht überlebten, wurde keineswegs als ugewöhnlich angesehen und im Sinne einer Eugenik als unumgänglich angesehen.

Zur Impflogik. Das Problem jeder Kriegsführung ist der Verschleis vitaler Menschen. Das war Herrschern und Gelehrten bewußt. Zuletzt Hitler beklagte sich, dass die tapersten und gesündesten Männer, die Elite des Volkes im Kampf fällt, was langfristig zur Degenerierung eines Volkes führt. Das ist keineswegs eine neue Sichtweise. Das war für Militärtheoretikern usw. schon immer ein schwacher Punkt.
In jedem Fall sind die Euthanesiermaßnahmen im Rahmen der Aktion T4 in diesen Zusammenhang zu stellen. Auch die Judenverfolgung bezieht daraus ihre Schärfe. Entsprechende Äußerungen und Zusammenhänge sind überliefert.

Jeder kann zur Eugenik und zur Euthanasie googeln und wird sich wundern, dass das einst und überall mal höchst salonfähig war.

Impfungen sind absolut nur im Zusammenhang mit Kriegsführung zu verstehen.
Der Krieg ist der Vater aller Dinge. Und Krieg ist Frieden.
Das gleiche gilt für Dummheit und auch für Wahn.


Zur Ergänzung:
Ich war Zeitsoldat in der NVA. Unteroffizierschüler wurden regelmäßig ein halbes Jahr unter sehr strengen Bedingungen hart gedrillt. Ich was bei der Infantrie. Den Film Full Metal Jacket halte ich für einen Lacher. In jungen Jahren nimmt man es sportlich, bildet Notgemeinschaften und denkt sich einen Status erwerben zu können. Nach Kommandierung wurde man demoralisert und war mit unmöglichen Aufgaben konfrontiert, nämlich der Durchsetzung von Befehlen ohne entsprechende Rückendeckung seitens der Offiziere. Gegen Befehls- und Gruppenverweigerung der Soldaten war man hilflos und wurde dafür bestaft. Man mußte Strategien entwickeln, dass man in dem scheinbaren Wahnsinn überlebt. Einerseits war man verachteter Insasse der Anstalt, auf der anderen Seite Teil des Bewacherapperates, weshalb Unteroffiziere auf Zeit von den Soldaten auch als Kapo bezeichnet wurden. Wie im KZ. Bereits mit 18, 19 Jahren wurde man auf das schmerzlichste mit der wahren Realität des Systems bekannt. Es agierte gegen ein. Sicher gab es ruhige Posten, aber Zeitunteroffiziere mit Führungsverantwortung befanden sich in einer schlimmen Lage.
Nun wurde der Zeitdienst als notwendige Voraussetzung für ein Studium angesehen.
Aus meinem Erfahrungsraum kann ich bestätigen, dass in meiner Seminargruppe 4 Zeitsoldaten zum Studium angemeldet waren, aber die andere 3 nicht mehr angetreten sind. 75% Ausfall. Die Entlassungen aus dem Militärdienst erfolgten auch erst zwei Monate nach Studiumbeginn, sodass man nach 3 stumpfsinnigen Jahren noch durch den Nachholbedarf geschädigt wurde.
Dieses Schema konnte ich nachlesen, auch, dass viele Abiturenten sich nach dieser Erfahrung von einer Karriere in diesem System verabschiedet habe. Kein Problem hatten Angehörige der Stasi-Wachregimenter, Stabslakeien, Techniker und Leute welche man zu Kriegszeiten als Etappenschweine bezeichnete.
Warum macht ein System sowas? Naja. Sie wollten gute Leute eben nicht. Leute die das System zum Wanken bringen könnten.
Ich persönlich habe mich durchgebissen und wurde kurz vor meinem Dienstende zum Gemeinen degradiert unter dem Vorwurf, ich wäre der illegale Batallionskommandeur. Ich kann in meiner Stasiakte nachverfolgen, was mir intern zum Vorwurf gemacht wurde. Im Grund die Sache, die man bei einer Armee erwarten würde. (Ich bin in ordentlicher Uniform rumgelaufen und nicht wie ein verlotterter Lump, wie eine preußischer Unteroffizier; habe Sport gemacht; nicht gesoffen; war der einzige; der was vom Militär verstanden hatte; war zu klug; habe bei den Untergeben einen dominierende Stellunge eingenommen und menschliche Autorität, was man ja eigentlich als Vorgesetztrer haben sollte usw.) Meine halbkrimminellen Aktivitäten. mein Allüren, die Anpassung an die Korruption hätten mich für 100 Jahre ins DDR-Gefängsnis bringen können. Das war kein Thema in meiner Akte, ergo erwünscht.
Im Zuge dieser Aktion habe ich ein riesigen politischen Skandal bis hoch zum Minister ausgelöst, für denen die ganze Hierachiekette nach oben bestraft wurde. Ich nicht, weil ich in diesem Fall systemgerecht herausgelogen hatte, was aber so hanbüchisch, unglaublich und durchschaubar war, dass es einem Witz gleich kommt. Darauf kam es an. Insofern wurde mir dann der Weg zum Studium wieder geöffnet, obwohl ich zum Schluß in den Fängen der Stasi HA IX war. Das hat mich damals schwer gewundert. Das war dann wohl die Frontbewährung.

Im Frühjahr 1989 wurde ich vor ein FDJ-Tribunal gestellt und mir voirgeworfen, dass ich kein FDJ-Hemd anhabe, wo mir die Arbeiterklasse doch ein Studium bezahlt. Da habe ich gesagt "Du Arsch hast das vor 5 Minuten auf dem Klo angezogen". Damit wurde ich im Fach Marxismus-Leninismus exmatrikuliert.
Lügen, Heucheln, Betrügen und Dummsein gehörte eben dazu. Im Oktober 1989 habe ich den selben Typen auf einer Demo mit einem Anti-Krenz-Bild gesehen. WTF.

Bei dem hatte die Pockenimpfung wohl angeschlagen. ;)

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Re: Von der Masernangst zum Impfzwang?

Beitrag von Alexander » Mi 8. Mai 2019, 15:56

@Freunde der Nacht

Ich war heute noch mal für euch unterwegs ;), um das alles gegenzuprüfen. Es ist so wie ich es beschrieben und vermutet habe. Schlimmer noch.
Ich habe noch einige Querverbindungen aufgetan, aber ich erspare der geneigten Leserschaft die Einzelheiten.

Zum Resulat. Was ist Dummheit? Es folgt kein Kalenderspruch, sondern das Ergebnis einer tiefgreifenden und sehr umfangreichen Analyse, welche bis zu Thmoas von Aquin reicht.

Dummheit ist es einem Befehl zu gehorchen. In dem Begriff steckt der Hinweis auf den Fehler bereits drin. Befehl. Eine Manipulation ist eine Sonderform des Befehls. Töricht ist es dagegen Befehle zu geben, weil man sich was anmaßt, um sich dann was kaufen zu können.
Man "schuldet" niemand die Befolgung eines Befehls. Der Befehl hebt den freien Willlen auf und verdreht den Geist. Es wird nicht mehr die Berechtigung (Form) eines Befehls hinterfragt, sondern die mentale Aufmerksamkeit richtet sich auf den Inhalt des Befehls.
Der externe Kontroll-, Überwachungs- und Zwangsapparat, wird im Seelenhaushalt nachgebildet. Daher werden Befehle "blind" befolgt. Konditionierung.
Diszplinerung ist die Selbstsetzung als Kompromiß an die Sozialisation.

Daher auch:

Bild


Die ganze Impfdebatte ist Banane und eine Verschleiherung der tatsächlichen Gegebenheiten.
1. Keiner gibt mir derartige Befehle oder greift in meine Autonomie ein. Ich bin nicht das Haus- oder Nutztier von irgendwem.
2. Warum muß ich Gegenargumente aufbringen, wenn mir jemand was aufschwatzen will?

Die Führung einer solchen Diskussion legitimiert scheinbar bereits den Anspruch. Dann redet man über den schwachsinnigen Inhalt und vergißt die eigentliche Frage (Form). Wer ist das und was will der eigentlich von mir? Mein Bestes? Fck off.

@Rico Soviel zum Hintergrund der Schuldfrage. Man schuldet niemand was. Wir einem bloß eingeredet.

Nachtrag:

Im Prinzip ist da ja klar. Raphael hat das benannt. Pseudoskeptiker. Dummheit ist fehlende Skepzis.
Das hat auch was mit Glauben und Kon.form.ität zu tun.
Eine wesentliches Elemente ist das Gebot, nicht alles unbesehen mitzumachen. Sich in den Mob einzureihen.

Es gibt eine fundamentale Regel im logischen Sprachgebrauch. Die Unabhängigkeit dess, wovon in gegebener Aussage die Rede ist, von der Aussage selbst. Oder im Viaveto-Jargon, die Form darf nicht über den Inhalt begründet werden.
Die Aussage: Dieser geschriebene Satz ist falsch verstößt gegen das Gebot und erzeugt eine widersprüchliche Pseudologik.
Das Handlungsargument "Befehl ist Befehl" entspricht dieser Logik. Besser: Dieser Befehl muß befolgt werden, weil es ein Befehl ist.

Ganze Philosophien wurden aufgestellt, um diesen Unsinn zu rechtfertigen. Hegel z. B.

Man zaubert aus dem Nichts, etwas.

Spiegel-Befehl. Die Verfasser beanspruchen eine Deutungsmacht, welche nur darin gerechtfertigt wirtd, dass sie in ihrem Hamburger Kifferhaus sitzen, was außerhalb der erfahrbaren Reichweite des Lesers ist. Würde man dahinfahren und die Texter als schmerbäuchigen Koksnasen ausmachen, wäre die Aussage völlig entwertet. Man würde sich die Frage stellen, was das für Leute sind, dass sie sich anmaßen ohne eine Dunst Empfehlungen ab zugeben. Korruptis natürlich. Diese ganze Propagande funktioniert dann, wenn man den Cover für die Aussage nimmt. Das ist hypnotisch, denn an dem Papier und der Schrift ist ja nix auszusetzen. Für sich genommen, ist die Zeitung glaubwürdig. Verwechslung von Form und Inhalt, mangelnde Skepzis, fehlender Weitblick.


Zurück zur Impfung
Es gibt ein Dreigespann im totalitären Systemen, welche immer zusammen auftreten. Totaler Staat, totaler Krieg, totale Vernichtung.
Ausrottung. Ob nun Juden, Spatzen, Kullaken oder in der Softversion Masernviren.
Ganz wurde mal erörtert, ob Juden nicht schädlich für die Volksgesundheit sind, mit den Argumenten "Das weis ja wohl jeder"; "Es ist besser, wenn sie jetzt den Mund halten".
Und na klar, es ist für den Befehlsgeber besser, wenn der Empfänger den Befehl befolgt. Alles eine Soße.

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Alexander
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Re: Von der Masernangst zum Impfzwang?

Beitrag von Alexander » Fr 10. Mai 2019, 07:51

Es gibt immer was Neues.
Nach der französischen Revolution und durch die napolonische Besetzung wurden auch in Deutschland Hausnummern und Nachnamen eingeführt. Die Rekruterungslisten wollten abgearbeitet und die Leute gefunden werden. Vor der Revolution gab es ein Frankreich im heutigen Sinn gar nicht. Es gab Paris und die Provinz. Die Leute konnte sich kaum miteinandr unterhalten.
Um Soldaten vor dem Abhauen zu bewahren ist die Selbstkontrolle die beste Methode. Die Einführung des Nationalgedanken hat den Vorteil, dass die Leute für fixe Ideen wie Vaterland freiwillig und mit Hurra in den Tod ziehen. Anders ausgedrückt, sie marschieren selbst zur Schlachtbank.

Ein Impfpflicht über ein Territorum betonte die Zuständigkeit, die Verfügungsmacht und definiert sichtbar erst ein Staatsvolk. Vorher gab es so etwas gar nicht. 1806 war die Impflicht flächendeckend in den deutschen Landen eingeführt. Klar das mit Reichsgründung eine Reichsimpfgesetzt geschaffen wurde und seid dem schamhaft verschwiegen wird, dass es schon vorher eine Impfpflicht gab. So als ob man vertuscht, dass es früher immer inur von den deutschen Völkern die Rede war und nicht vom deutschen Volk. Die Angleichung der deutschen Sprachen und die Schulpflicht taten ihr übrigens. Nochmal. Ohne Nation, keine Grund zum freiwilligen Kämpfen für die Nation. Und Impfen war eine Angelegenheit unter Kontrolle des Militärs.
Die Zugehörigkeit zu einer Nation wurde quasi eingeimpft.

Die Debatte um eine heutige Impfpflicht folgt dem gleichen Muster. EU und Multikultigedöns ist ja schön und gut, aber das darf natürlich nicht zum Rückfall in alte Verhältnisse fühen, wo de Leute einen Dreck darauf gegeben haben, wie ihr Land hieß und wie groß es war. Dafür sterben? Marsch ins Trommelfeuer? Für ein Konzept, einen Strich auf der Landkarte?

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Franz
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Re: Von der Masernangst zum Impfzwang?

Beitrag von Franz » Sa 20. Jul 2019, 14:25

Es scheint langsam wirklich ernst zu werden mit der Impfpflicht. Ich könnte Kotzen 🤢

https://www.impfkritik.de/pressespiegel/2019071701.html

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